64 Kinder eingezogen

Kita in der Aue in Vellmar hat Betrieb aufgenommen

Durften schon mal die Spielhöhle ausprobieren: Giuseppina (4, von links), Paul (5) und Nora (6) freuen sich mit Kita-Leiterin Daniela Frost über den Einzug.
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Durften schon mal die Spielhöhle ausprobieren: Giuseppina (4, von links), Paul (5) und Nora (6) freuen sich mit Kita-Leiterin Daniela Frost über den Einzug.

Der Bau der neuen Kindertagesstätte in der Aue in Vellmar ist abgeschlossen. Die ersten 64 Kinder werden dort betreut.

Vermutlich geht es heute Morgen in der Kita In der Aue zu wie im Taubenschlag. Denn was gibt es auch aufregenderes, als einen Umzug – und dann auch noch in eine brandneue Kita? Mit kleinen Kartons in den Händen durften die 64 Kinder heute Morgen von ihrer alten Kita auf dem Festplatz in die Aue laufen, um auch „ein richtiges Umzugsgefühl zu bekommen“, wie Kita-Leitern Daniela Frost sagt.

Bis gestern wurden noch die letzten Spielsachen von den Erziehern gemeinsam mit den Kindern am Festplatz eingepackt. Heute dürfen sie in der neuen Kita wieder ausgepackt werden. „Die Kinder sollen den Prozess miterleben“, erklärt Frost. Schließlich ist ein Umzug immer ein großer Einschnitt, gerade für kleine Kinder.

Aufgeregt seien sie alle gewesen, sagt Frost, denn die Kinder betreten heute zum ersten Mal ihr neues Kita-Zuhause. Zur Begrüßung hängt an jedem Spind ein großes, rotes Herz mit aufgeklebtem Lolli. Die Kinder haben sich in den letzten Wochen je ein Symbol ausgesucht und ausgemalt, dass nun überall da zu sehen ist, wo sie ihre Sachen aufhängen können. So wissen sie immer, welcher Gummistiefel und welcher Regenmantel ihrer ist.

Vier Gruppenräume gibt es in dem großen, hellen und weiträumigen Gebäude, von dem man in alle Richtungen ins Grüne schaut. Die Kinder sind zwar in feste Gruppen eingeteilt, erklärt Liane Schulz-Reichert, die für die Koordination aller Vellmarer Kitas zuständig ist, „aber nach 10 Uhr können sich die Kinder frei bewegen“, und so das vielfältige Angebot in den Gruppenräumen flexibel nutzen.

Jeder Raum hat ein anderes Konzept, sagt Kita-Leiterin Frost. So liegt in der Sternchengruppe der Fokus auf Experimenten und Musik, in der Regenbogengruppe auf Rollenspiel und Verkleidung, in der Sonnengruppe auf Literatur und Entspannung und in der Mondgruppe auf Bauen und Konstruktion. Hinzu kommen noch eine Kreativwerkstatt und Kinderküche, ein Snoozelraum zum entspannen, ein Schlafsaal und die Spielhöhle.

Viel Neues also zum Entdecken für die Kinder, die zwischen zwei und sechs Jahre alt sind. „Wir werden die ersten Tage drin bleiben“, sagt Frost, „damit die Kinder ankommen können“.  

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