Handball-Oberliga

Vellmar reist zum Mitaufsteiger nach Wiesbaden

Gordon HauerTrainer TSV Vellmar

Vellmar – In die hessische Landeshauptstadt geht die Fahrt der Oberliga-Handballer des TSV Vellmar am Sonntag. Um 17 Uhr tritt man dort in der Halle am alten Weinberg im Wiesbadener Ortsteil Breckenheim bei der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim an.

Der Mitaufsteiger steht zurzeit auf dem elften Tabellenplatz und hat als Saisonziel den Klassenerhalt angegeben. Die „Ländchesmannschaft“ hat sich gut verstärkt. Und hat sich dabei auch immer wieder im eigenen Lager bedienen können, denn siebzehn Spieler des Teams stammen aus den jeweiligen Jugendmannschaften. So beträgt der Altersdurchschnitt des Kaders 23,5 Jahre.

Die HSG hat zwar zuletzt mit dem Punkt in Obernburg wieder überzeugt, war davor aber im Krisenmodus. Der Sportliche Leiter Mattias Beer hatte von der Mannschaft mehr Biss und Einstellung gefordert. „Der Hallenboden muss brennen“, so Beer. Da wird die Aufgabe für den TSV Vellmar, der ohnehin als Außenseiter nach Wiesbaden fährt, bestimmt nicht leichter.

Gordon Hauer, Trainer des TSV Vellmar, hat in der abgelaufenen Woche mit der Mannschaft noch einmal die Fehler der Anfangsphase des Spiels gegen Offenbach unter die Lupe genommen. „So etwas darf einfach nicht passieren“, sagt Hauer. „Wenn sich einzelne Spieler nicht an die Absprachen halten, dann wirkt das ganze Konzept nicht.“

Der TSV Vellmar muss in Wiesbaden erneut den Kampf annehmen, muss fighten, sich teuer verkaufen, will man nicht untergehen. „Wir müssen im Angriff geduldig spielen und nur die sicheren Abschlüsse suchen“, fordert Hauer.

Die Krux im Vellmarer Angriff ist, dass man außerordentlich schnell spielen muss, will man im Positionsangriff zu Erfolgen kommen. Das zieht aber immer noch eine höhere Fehlerquote nach sich. Und die gilt es zu reduzieren.

Weiter angeschlagen ist Rückraumspieler Vladimir Djuric, dazu fällt Lance-Phil Stumbaum mit einer Grippe aus. fri Foto: Fritschler/nh

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