Niederlage im Kellerduell

TSV Vellmar unterliegt Babenhausen nach katastrophalem Start

Niedergeschlagen: An Vellmars Torhüter Christian Gumula lag es nicht, dass das Kellerduell gegen Babenhausen mit 22:29 verloren ging. 
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Niedergeschlagen: An Vellmars Torhüter Christian Gumula lag es nicht, dass das Kellerduell gegen Babenhausen mit 22:29 verloren ging. 

Die breite Brust nach dem Sieg in Wiesbaden nutzte nichts. Der TSV Vellmar verlor das Kellerduell der Handball-Oberliga 22:29 (5:12) gegen die SG Rot-Weiß Babenhausen.

Es war unterm Strich nicht nur die Niederlage, die zu denken gab. Es war auch die Tatsache, dass die Hausherren katastrophal begannen. Und dabei erneut nicht die angesagte Taktik umsetzten, erklären kann sich das so richtig keiner.

Babenhausen diktierte das Spiel, Vellmar reagierte halbherzig, anstatt zu agieren. „Die sind ja überhaupt nicht da“, kommentierte ein Zuschauer die ersten zehn Minuten, meinte damit die Spieler des TSV und traf den Nagel auf den Kopf.

Wer in der 13. Minute erst den ersten Treffer erzielt und dann schon 1:5 zurückliegt, wird nur schwer gewinnen können. Auch wenn die zweite Halbzeit mit 17:17 ausgeglichen ausging. Und beim 15:20 (47.) wäre durchaus noch etwas zu holen gewesen, doch die technischen Fehler und mangelhaften Abschlüsse sind weiterhin ein großes Manko des Aufsteigers. Kampfgeist und zwei gute Torhüter allein reichen in der Oberliga eben nicht.

Schiedsrichterentscheidungen waren nicht stringent 

Dazu hatten auch noch die beiden Unparteiischen Steve Podesta und Daniel Roßmeier aus Hochheim und Wicker ihren großen Tag im Zeigen auf den Siebenmeterpunkt (neun für Vellmar, elf für Babenhausen) und im Verhängen von Zweiminutenstrafen. Und das nicht immer auf beiden Seiten in gleichen Situationen. Zumindest in der ersten Halbzeit kam Vellmar etwas schlechter weg, nimmt man allein die dreimalige doppelte Unterzahl. Sicher ein Handicap, aber keine Entschuldigung für den katastrophalen Start.

Vellmar war ohne Frederik Drönner (im Training umgeknickt) und Peter Petrovszki (Rekonvaleszent nach Grippe) in die Begegnung gegangen und musste während des Spiels auf die weitere Beteiligung von Lance-Phil Stumbaum (36., Rot nach Foul) und Jan Magnus Berninger (48., Rot nach Meckern) verzichten.

„Wir sind schlecht gestartet und haben erst nach einer Viertelstunde angefangen so zu spielen, wie es besprochen war“, sagten Torwart Martin Herwig und Kreisläufer Niklas Willrich unisono. Aber so richtig erklären konnte es keiner.

TSV: Herwig, Gumula; Räbiger 2, Staubesand 3, Hujer 10/8, Brückmann 2, Djuric 2, Vukadinovic, Koch 1, Lanatowitz, J.M. Berninger 1, T.J. Berninger, Willrich, Stumbaum 1

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