Bittere Niederlagen und feine Siege 

Kriftel zu stark für Vellmars Volleyballer

Ansprache in der Pause: SSC-Trainer Roland Löber stellt sein Team ein. Rechts steht Moritz Denk. 
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Ansprache in der Pause: SSC-Trainer Roland Löber stellt sein Team ein. Rechts steht Moritz Denk. 

Während beide Volleyball-Regionalligisten mit Niederlagen in die Pause gehen, setzten die Damen der TG Wehlheiden und der FSV Bergshausen in der Oberliga noch einmal ein Ausrufezeichen.

Regionalliga

SSC Vellmar - TuS Kriftel II 0:3 (18:25; 21:25; 21:25). Mit 0:3 verloren die Nordhessen das Kräftemessen der jungen Teams und verpassten die Chance auf den fünften Tabellenplatz. „So haben wir uns den Hinrunden-Abschluss nicht vorgestellt. Kriftel war überragend in der Abwehr und hat es uns schwergemacht“, sagt Außenangreifer Stefan Derksen. „Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden mit unseren zehn Punkten und können beruhigt in die Winterpause gehen.“ Immerhin: Derksen ist zuversichtlich, dass das Rückrundenspiel gegen Kriftel erfolgreicher sein wird. Schließlich musste sich der SSC ohne Kapitän und Stammzuspieler Marc Löber behaupten. Dieser war beruflich verhindert und wird bei der nächsten Partie gegen Kriftel dabei sein.

VSG Kassel-Wehlheiden - Eintracht Frankfurt 1:3 (27:25; 18:25; 19:25; 21:25). Mit nur einem Sieg aus neun Spielen geht die VSG in die Winterpause. „Im ersten Satz haben wir uns solide präsentiert. Dabei nutzten wir aus, dass Frankfurt noch nicht richtig ins Spiel fand“, sagt Spielertrainer Dierk Fooken. Der Druck nahm ab Satz zwei deutlich zu – schließlich spielte die VSG gegen den Tabellendritten. So war Frankfurts Block oftmals unüberwindbar für die Nordhessen. Auch die vorgenommenen Spielerwechsel brachten keinen durchschlagenden Erfolg mehr. Die drei Folgesätze gingen verdient an die Südhessen. „Leider konnten wir in keiner Konstellation nachhaltig Druck aufbauen. Gegen Frankfurt ist das für uns kein allzu überraschendes Ergebnis. Trotzdem ist es ärgerlich, die Hinrunde als Schlusslicht zu beenden“, sagt Fooken.

Oberliga

TG Wehlheiden - TV Waldgirmes II 3:1 (12:25; 25:22; 25:18; 25:19).Die Wehlheiderinnen bewiesen Stärke und drehten das Spiel nach einer 12:25-Klatsche im ersten Satz. „Das war ein Spitzenspiel“, freut sich TGW-Zuspielerin Anna-Lena Stark über die gewonnenen drei Punkte gegen den Zweiten. „Anfangs haben wir starke Probleme mit dem Block und den gegnerischen Aufschlägen gehabt. Aber ab Satz zwei waren wir am Zug“, sagt Stark. Mit einer stabileren Annahme fand die TGW wieder zu ihren variablen Angriffen zurück.

FSV Bergshausen - TG Naurod 3:0 (25:22; 25:18; 25:19). „Endlich haben wir wieder zu unserer alten Stärke gefunden“, sagt Diagonalspielerin Ulrike Albrecht. Die FSV lieferte gegen den Siebten eine gute Teamleistung ab. Auch FSV-Coach Thomas Willisch war zufrieden: „Ich bin sehr stolz. Wir haben verdient gewonnen, indem wir konstant und mutig gespielt haben. Jede der Spielerinnen ist mit dem nötigen Willen aufs Volleyballfeld gegangen. Schöner kann ich nicht in die Weihnachtspause gehen.“ (zsa)

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