Sanierung und Instandsetzung der gesamten Halle haben insgesamt 450.000 Euro gekostet

Vereine können nach sieben Jahren zurück in die Kulturhalle Niedervellmar

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Schlüsselübergabe vor der Kulturhalle Niedervellmar: (von links) Hans Georg Trust (Erster Stadtrat), Renate Struthmann (Vorsitzende Volkschor), Wolfgang Schetelich (Vorsitzender Musikverein) und Paul Würthner (Vorsitzender Fotoclub). 

Vellmar. Fast sieben Jahre lang mussten sie warten: Nun haben Vereinsmitglieder endlich wieder ihre alten Räume in der Kulturhalle Niedervellmar zurück.

Am Montag übergab der Erste Stadtrat Hans Georg Trust in Vertretung von Bürgermeister Manfred Ludewig die Schlüssel für die Räume in der Kulturhalle Niedervellmar an die Vorsitzenden des Volkschors 1863/1920 Niedervellmar, des Musikvereins und des Fotoklubs.

Trust entschuldigte sich bei den Vereinen für die Unannehmlichkeiten und die Verzögerungen bei der Sanierung, die in den vergangenen Jahren anderweitig Unterschlupf finden mussten. Das Gebäude war im September 2011 aufgrund von erheblicher Schadstoffbelastung geschlossen worden. Die Kulturhalle wurde kurz nach dem Krieg gebaut. Sie ist die älteste Mehrzweckhalle in Vellmar. 2011 wurden in dem Gebäude Schadstoffe gefunden, unter anderem Asbest, Formaldehyd und PAK in Form von teer- und pechhaltigem Klebstoff unter dem Holzparkett. Insgesamt wurde seitdem eine Fläche von über 1000 Quadratmetern von Schadstoffen befreit. Bislang hat die Stadt rund 370.000 Euro investiert, sagt Trust.

Während der Sanierung wurden Decken und Böden saniert, Rauch- und Brandschutztüren eingebaut. Auch eine Brandschutzmeldeanlage wurde installiert. Die war nötig, weil die Decke im Saal nicht modernisiert werden konnte, erklärt Wolfhard Eidenmüller von der Stadtverwaltung. In dem Zuge seien 120 Rauchmelder angebracht worden.

Auch der Saal in der Kulturhalle und die anderen Räume sollen im Herbst wieder geöffnet werden: „Voraussichtlich ab Oktober können die Räume wieder angemietet werden“, sagt Trust.

Die Kosten für die Sanierung und Instandsetzung der gesamten Halle belaufen sich am Ende auf etwa 450.000 Euro. Ein Sonderinvestitionsprogramm des Land Hessens macht dies möglich. Insgesamt stehen der Stadt aus dem Programm 495.000 Euro zur Verfügung.

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