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Zwischen Ahnatal und Vellmar wird eine Radstrecke ausgebaut

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Von: Valerie Schaub

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Radweg-Lückenschluss zwischen Vellmar und Ahnatal: Die Abkürzung am Entenbach (im Bild links) wird von vielen Radfahrern genutzt, erklären Kristina Juraschka und Uwe Niede von der Stadt Vellmar. Nun wollen Landkreis, Vellmar und Ahnatal die Lücke schließen und den Schleichweg befestigen.
Radweg-Lückenschluss zwischen Vellmar und Ahnatal: Die Abkürzung am Entenbach (im Bild links) wird von vielen Radfahrern genutzt, erklären Kristina Juraschka und Uwe Niede von der Stadt Vellmar. Nun wollen Landkreis, Vellmar und Ahnatal die Lücke schließen und den Schleichweg befestigen. © Valerie Schaub

Auf dem Radweg von Heckershausen nach Obervellmar gibt es eine Abkürzung: Ein unbefestigter Weg führt am Entenbach entlang. Nun wird er ausgebaut.

Vellmar/Ahnatal – Auf dem Radweg von Heckershausen nach Obervellmar gibt es eine kleine Abkürzung: Ein unbefestigter Weg führt am Entenbach entlang. Er wird oft genutzt, ist aber nicht als Radweg ausgeschildert. Das wollen Vellmar und Ahnatal jetzt ändern. Der Weg soll saniert werden. Wer zum Beispiel von Vellmar in die Weinbergstraße fahren will, spart künftig 500 Meter.

Damit man den kurzen Abschnitt auch bei schlechtem Wetter gut befahren könne, werden die rund 150 Meter befestigt, erklärt Uwe Niede, Stadtplaner in Vellmar. Bei Regen entstünden jetzt noch Pfützen auf dem losen Schotter. Eine sogenannte wassergebundene Decke auf der Fahrbahn soll die einzelnen Steine zusammenhalten. Das Verfahren entstehe in drei Schichten, „die obere Schicht wird dann wie Puderzucker aufgebracht, angewalzt und verbindet sich so mit dem Material“, erklärt Niede. Die Fläche sei wasser- und luftdurchlässig und damit nicht versiegelt.

Die neue zwei Meter breite Radpiste würde auch vielen Schülern den Weg verkürzen, die mit dem Rad von Ahnatal nach Vellmar zur Ahnatal-Schule fahren, sagt Kristina Juraschka, die bei der Stadt im Fachbereich Tiefbau arbeitet. Sie fahre selbst die Strecke oft mit dem Rad.

Eine Mischung aus eigenen Erkenntnissen und Hinweisen von Bürgern gab dann den Anstoß, beim Landkreis einen Antrag für das Bauvorhaben zu stellen. Für solche Lückenschlüsse im Radwegenetz sind laut Landrat Andreas Siebert keine aufwendigen Förderanträge nötig. Das Vorhaben werde aus demselben Programm wie die Schlaglochinitiative gefördert. Der Lückenschluss im Radwegnetz zwischen Ahnatal und Vellmar sei in diesem Jahr der erste im Landkreis.

30 000 Euro wird die Befestigung des Weges kosten, der Landkreis übernimmt eine Hälfte der Kosten, die andere trägt die Stadt Vellmar, da die Strecke auf Vellmarer Gemarkung liege, erklärt Bürgermeister Manfred Ludewig.

Eine Woche werden die Arbeiten dauern, schätzt Stadtmitarbeiterin Kristina Juraschka. Nächste Woche sollen sie starten. Den ursprünglichen Weg könne man währendessen weiter nutzen.

Damit auch alle den neu gemachten Weg finden, soll sich auch die Beschilderung ändern. Geplant ist, dass ein Schild weiterhin den Weg nach Ahnatal und Espenau weist, ein weiteres die Abkürzung nach Heckershausen zeigt.  vsa

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