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Laut Rathaus hat sich schwierige Lage im Aqua-Park Baunatal inzwischen entspannt

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Von: Sven Kühling

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Gut ausgebildete Rettungsschwimmer sind für den Betrieb eines Schwimmbades wichtig: Das
Gut ausgebildete Rettungsschwimmer sind für den Betrieb eines Schwimmbades wichtig. Das zeigt Angehörige der DLRG bei Meisterschaften im Baunataler Sportbad. Archivfoto: privat/nh © Archivfoto: privat/nh

Zu Beginn der Saison war der Betrieb im Aqua-Park Baunatal gefährdet, doch die schwierige Lage habe sich inzwischen entspannt.

Baunatal – Der heiße Sommer bescherte dem Freibad im Baunataler Aqua-Park einen guten Besuch. Nach Angaben des Rathauses kamen ab 1. Juni 32 857 Badegäste (HNA berichtete). Zu Beginn der Saison war der Betrieb allerdings gefährdet, es drohte ein absoluter Engpass beim Personal für die Badeaufsicht. Es gab nicht genügend Rettungsschwimmer. Doch ein Aufruf der Stadt zur Unterstützung durch die Vereine brachte laut Stadtsprecherin Susanne Bräutigam Entspannung.

„Vor Beginn der Freibadsaison gab es einen Austausch mit Baunataler schwimmsporttreibenden Vereinen über eine mögliche Unterstützung“, berichtet Bräutigam rückblickend. „Ebenso wurden für die Suche nach Rettungsschwimmern Flyer entworfen und verteilt sowie Anzeigen geschaltet.“

Aus dieser Initiative heraus habe sich ein Pool an Aushilfen für den Freibadbetrieb gebildet, „sodass die Personalsituation sich entspannte und der Aqua-Park während der Sommersaison täglich für die Badegäste geöffnet werden konnte“, berichtet die Sprecherin.

Rechnerisch sind achteinhalb Mitarbeiter und zwei Auszubildende in der Aufsicht im Einsatz

Und wie geht es jetzt weiter? Laut Bräutigam steht der Pool an Aushilfen größtenteils weiterhin zur Verfügung. „Die Erfahrungen während dieser Zusammenarbeit waren durchweg positiv; der Dank hierfür gilt allen Unterstützern.“

Insgesamt sind nach Angaben des Rathauses im Badbetrieb rechnerisch achteinhalb Mitarbeiter und zwei Auszubildende in der Aufsicht im Einsatz sowie acht Aushilfen aus Vereinen beziehungsweise Studenten mit Rettungsschwimmabzeichen Silber. Das Rathaus zieht ein positives Fazit.

„Von einer Entspannung mit Ende der Freibadsaison ist auszugehen, da dann im Gros täglich zwei Personen weniger für den Betrieb benötigt werden und gegebenenfalls auf Aushilfen aus dem Pool zurückgegriffen werden kann.“

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