Ergebnis soll um 5,9 Milliarden verbessert werden

VW: Kernmarke soll Milliarden sparen und 7000 Stellen streichen

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Airbags mit dem VW-Logo

VW steht vor großen Veränderungen: Bis 2023 soll das Ergebnis der Kernmarke Pkw um 5,9 Milliarden Euro verbessert werden - auch durch Personalabbau. Das könnte auch das Werk in Baunatal treffen.

Die Marke Volkswagen-Pkw, zu dem auch das VW-Werk Kassel in Baunatal gehört, will nach einem soliden Geschäftsjahr 2018 die Transformation beschleunigen. 2019 stellt die Marke Weichen, um die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken, teile das Unternehmen soeben mit.

Dazu gehören der Start der Elektro-Offensive, Effizienzmaßnahmen in der Produktion sowie zusätzliche Produktivitätsfortschritte und Margensteigerungen.

Gleichzeitig startet die Marke ein Programm zur Ergebnisverbesserung, das ab 2023 zu einem nachhaltigen Beitrag von 5,9 Milliarden Euro führen soll.

Unter anderem geht es darum, die Komplexität zu reduzieren und Materialkosten zu optimieren. Anteilig wirkt das Programm bereits in den Jahren 2019 bis 2022. Darüber hinaus sollen durch stärker digitalisierte Prozesse Effizienzen in der Verwaltung gehoben werden.

Die Sachkosten und Personalbedarf in der Verwaltung sollen um jeweils 15 Prozent gesenkt werden. 

Das Wolfsburger Unternehmen geht davon aus, dass bis 2023 durch Automatisierung von Routinearbeiten etwa 5.000 bis 7.000 Stellen wegfallen. Das lässt sich auffangen, indem Stellen beim altersbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern nicht wieder besetzt werden. Allein das Potenzial der nächsten drei Geburtenjahrgänge für die Altersteilzeit beträgt rund 11.000 Mitarbeiter. Ein Umbau entlang der demografischen Kurve ist also möglich. Gleichzeitig sollen in der Technischen Entwicklung, dort wo es um Software und Elektronikarchitektur geht, rund 2.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Für alle Maßnahmen gilt: Bei Volkswagen besteht bis mindestens 2025 eine Beschäftigungssicherung.

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