Mitarbeiter können während der Arbeitszeit aufladen

VW baut 450 neue Ladesäulen am Baunataler Werk

+
Bachelorant Jan Herok aus Neckarsulm nutzt bereits die E-Ladesäule.

Volkswagen baut in den nächsten fünf Jahren am VW-Werk Kassel in Baunatal massiv die Ladeinfrastruktur für Elektroautos aus.

Nach Angaben des Konzerns sollen 450 neue E-Ladesäulen im Bereich der großen Parkplätze am Werk und am Original-Teile-Center (OTC) entstehen. Bisher gibt es dort lediglich 20 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge von Mitarbeitern.

Noch in diesem Jahr sollen 34 neue Ladesäulen im Bereich des VW-Südtores installiert werden, erläutert Baunatals Werksprecher Heiko Hillwig. Auf dem Süd-Parkplatz gebe es bislang zehn E-Ladesäulen. 2021 kommen dann 32 neue Ladepunkte hinzu, 20 auf dem Nord-Parkplatz und 12 auf dem Werksgelände selbst.

VW Werk Kassel: Große Offensive läuft bis 2025

Die große Offensive folgt dann auf diesen Schritt und läuft bis zum Jahr 2025. Weitere 378 Stationen auf den Parkplätzen und im Innenbereich der Fabrik seien in diesem Zeitraum geplant, so Hillwig. Die Marke Volkswagen, die für die Erweiterunge der Ladeinfrastrruktur an den deutschen Produktionsstanorten verantwortlich ist, will damit die Lademöglichkeiten für die Beschäftigten steigern. 4000 Ladepunkte sind an den Werken geplant „Das Auto ist dann nach der Arbeit komplett geladen“, sagt Hillwig. Schon jetzt seien die bestehenden Ladestationen gut frequentiert.

Schon gut frequentiert: Mitarbeiter nutzen mit ihren Elektroautos bereits täglich die bestehenden Ladestationen am VW-Werk, wie hier auf dem Nord-Parkplatz am Haupttor.

Werkleiter Olaf Korzinovski ergänzt: „Ich freue mich, dass viele unserer Beschäftigten bereits elektrisch fahren und darüber Volkswagen neu erleben. Und: „Im Rahmen der Elektro-Offensive von Volkswagen machen wir mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur am Standort die E-Mobilität für unsere Belegschaft noch attraktiver.“

Teile für VW ID.3 werden im Werk Kassel produziert

Das Werk in Baunatal hat eine besondere Beziehung zur E-Mobilität. Dort werden ab Ende des Jahres alle E-Motoren für den gerade auf der IAA präsentierten ID.3 – das erste reine E-Auto von Volkswagen – gebaut. Auch Karosserieteile für die Plattform des ID.3 werden in Nordhessen produziert. Jährlich bis zu 800.000 Einheiten für den europäischen und nordamerikanischen Markt sollen bei maximaler Auslastung das Baunataler Werk in Richtung der Fahrzeugfabrik in Zwickau verlassen.

Hier sollen die Ladesäulen entstehen.

Passend zur Debatte um die Verringerung des CO2-Ausstoßes in Deutschland nhennt Hillwig noch ein Detail der E-Offensive von VW. Der Strom werde CO2-neutral komplett aus Wasserkraft gewonnen.

Übrigens: Noch dieses Jahr soll das Laden an den VW-Säulen kostenlos sein, betont der Sprecher. Wie danach die Abrechnung der Energie erfolge, sei noch nicht festgelegt worden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.