Zurück zu den Wurzeln

Wolfgang Gimmnich ist der neue Leiter des Polizeireviers Nord in Vellmar

Wolfgang Gimmnich, neue Leiter des Polizeireviers Nord in Vellmar, zeigt auf einer Karte auf seinen Einsatzbereich.
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Wolfgang Gimmnich hat einen großen Einsatzbereich zu betreuen. Er ist seit dem ersten Februar der neue Leiter des Polizeireviers Nord.

Das Polizeirevier Nord hat einen neuen Chef: Wolfgang Gimmnich ist jetzt der Leiter in Vellmar.

Kreis Kassel – Nach acht Jahren als stellvertretender Revierleiter in Baunatal und zuletzt als Leiter der Regionalen Ermittlungseinheit, kehrt Wolfgang Gimmnich zurück an seinen alten Arbeitsplatz und an den Ort, wo er seine Kindheit verbracht hat. Seit Februar ist er Leiter des Polizeireviers Nord in Vellmar. Damit löst er seinen Vorgänger Frank Knublauch ab, der vor wenigen Tagen in den Ruhestand verabschiedet wurde. Gimmnich ist nun für die Sicherheit der Bürger in den Gemeinden Vellmar, Espenau, Fuldatal und Ahnatal sowie der nördlichen Kasseler Stadtteile zuständig.

Die ersten Tage seiner Ausbildung als Polizeianwärter hat Gimmnich bereits im Kasseler Norden verbracht: beim Revier Fasanenhof in der Kaulbachstraße in Kassel. „In Fasanenhof und Wolfsanger habe ich meine Kindheit verbracht“, sagt der 56-Jährige, weshalb er sich in der Gegend sehr gut auskennt. Das Revier wurde später mit dem Vellmarer Revier, in dem Gimmnich 16 Jahre lang im Einsatz war, zusammengelegt. Für einige ist er also kein Unbekannter. „Man kennt noch viele Leute“, sagt er.

Auf seine neue Aufgabe als Revierleiter ist Gimmnich schon sehr gespannt. „Man freut sich, wenn man zur alten Dienststelle zurückkommt.“ Nun ist er verantwortlich für einen fast 100 Quadratkilometer großen Dienstbezirk mit fast 99 000 Einwohnern. Etwa 75 Beamte stehen ihm dabei zur Seite.

Zu seinen Zielen als Polizeichef zählt auf jeden Fall eine gute Verbindung zu seinen Mitarbeitern. Er möchte die Leute fordern aber sich auch für sie einsetzen. „Bei spektakulären Einsätzen muss man sich auch mal vor die Leute stellen“, fügt er hinzu. Außerdem will er sich regelmäßig mit den Institutionen, Gemeinden und Schulen in seinem Gebiet austauschen. Dabei unterstützt ihn sein Vertreter Thomas Hecht. „Wir ergänzen uns in den Aufgaben“, erklärt Wolfgang Gimmnich.

In die hessische Polizei ist Gimmnich 1982 eingetreten. Zu dem Job gekommen ist er durch die Leichtathletik. „Viele aus meinem Verein waren bei der Polizei“, sagt er. Daraufhin wurde auch sein Interesse geweckt. Auch nach fast 40 Jahren im Polizeidienst macht ihm sein Beruf noch Freude.

Der Sport zählt weiterhin zu seinen Hobbys. Neben der Polizeiarbeit macht der 56-Jährige Fitness und geht laufen. Aber auch das Reisen steht in seiner Freizeit auf dem Plan. „Meine Lieblingsinsel ist Mallorca.“ Er unternimmt auch gerne mal eine Schiffsreise, dort kann er sich von seinem stressigen Job erholen. Zuhause hält sich Gimmnich, der mit seiner Lebensgefährtin in Ehlen wohnt, gerne im Garten auf. „Der entspannt mich“, sagt er. (Samira Müller)

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