Ortsumgehung für Felsberg 

Auf der Großbaustelle läuft es rund: Arbeiten für Ortsumgehung Felsberg schreiten trotz Corona voran

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Bei Starkregen fließt das Wasser rechts und links von der Fahrbahn ab. Das ist gerade bei der Kurve wichtig, erklärt Lingemann. 

Seit März ist die Lohrer Straße wegen der Bauarbeiten zur Ortsumgehung gesperrt. Aktuell wird die Anbindung der neuen Umgehung an die Lohrer Straße durch einen Kreisverkehr hergestellt.

Die Coronakrise habe keine Auswirkungen auf den Zeitplan. „Die Bauprojekte von Hessen Mobil laufen nach aktuellem Stand weiter wie bisher. Neue Projekte werden weiterhin ausgeschrieben und vergeben“, heißt es von Hessen Mobil. Lieferengpässe gebe es bislang nicht. „Allerdings wissen auch wir nicht, welchen Einfluss die Coronakrise zukünftig noch haben wird.“

„Die Bauarbeiter sind gerade damit befasst, den Kreisverkehr zu bauen“, sagt Marco Lingemann, Sprecher von Hessen Mobil. Die hauptsächlichen Arbeiten in diesem Bereich drehen sich aber um die dort vorhandenen Versorgungsleitungen. Diese müssen verlegt und gesichert werden. Dafür werden Leerrohre in den Boden gesetzt. Zwei Leerrohre für die Stromleitungen der EnergieNetz Mitte und ein Leerrohr für eine Telekomleitung, die bis dato oberirdisch verlief.

Schwere Maschinen befestigen den Frostschutz.

Im weiteren Schritt müsse Frostschutzmaterial auf die bereits hergestellte Untergrundverbesserung zwischen Lohrer Kreisverkehr und Querung Ederweg aufgebracht werden. Die Erdarbeiten vom Lohrer Kreisverkehr in Richtung Sälzer Straße werden fortgesetzt. „Die Witterung ist aktuell günstig, sodass das Erdmaterial abgefahren werden kann.“

Ende April sollen die Straße sowie der Kreisel dann asphaltiert werden. „Dann kann der Kreisverkehr für den Verkehr freigegeben werden – Stand jetzt“, sagt Lingemann. Danach soll auf der freien Strecke zwischen der Lohrer Straße und dem Ederweg Asphalt aufgebracht werden. Des Weiteren werden vier Kleintiertunnel für beispielsweise Amphibien verlegt. Diese befinden sich im Bereich der Ederaue.

17 Mitarbeiter der Baufirma Eurovia arbeiten auf der Baustelle für die die 2,45 Kilometer lange und 4,7 Millionen teure Ortsumgehung. „Mit den vorgeschriebenen jeweiligen Sicherheitsabständen“, sagt Sprecher Marco Lingemann.

Auf fünf Metern rechts und links der zukünftigen Trasse ist ein sogenannter Arbeitsraum ausgewiesen. „Diese Fläche wird für den Baufortschritt beispielsweise zur Lagerung von Baumaterial oder zum Rangieren von Baumaschinen und Fahrzeugen benötigt“, erklärt Lingemann. Es sei vertraglich geregelt, dass diese Flächen nach Abschluss der Bauarbeiten wieder an die Eigentümer zurückgegeben werden. „In dem Zustand, sodass sie im nächsten Jahr wieder für Landwirtschaft genutzt werden kann“, sagt er.

Für die Bauarbeiten ist auch Lohrer Straße gesperrt.

Ist man mit diesen Arbeiten fertig, wird die Sperrung aufgehoben und an der Niedervorschützer Straße geht es weiter. Dann wird im Frühsommer die Straße gesperrt. Sobald man dort fertig sei, gehe es am kleinen Kreisverkehr im Steinweg weiter. Dann muss dort der Verkehr gesperrt werden.

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