Felsberg

Brand in Gartenhütte - Feuerwehr im Einsatz

Brand in Gartenhütte: Die Feuerwehr kämpfte gegen die meterhohen Flammen.
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Brand in Gartenhütte: Die Feuerwehr kämpfte gegen die meterhohen Flammen.

In Felsberg (Schwalm-Eder-Kreis) hat eine Gartenhütte gebrannt. Die Feuerwehr war im Einsatz.

Felsberg - Junge Leute, die sich auf dem Parkplatz vor der Drei-Burgen-Schule in Felsberg aufhielten, entdeckten am Freitagabend, gegen 21 Uhr, den Brand einer Gartenhütte. Unverzüglich alarmierten sie die Feuerwehr. Als wenige Minuten nach der Alarmierung die ersten Einsatzkräfte an der Brandstelle in der Unteren Birkenallee ankamen, schlugen die Flammen schon meterhoch aus dem Dach einer großen Gartenhütte. Auf dem Gelände eines Kleingartenvereins stand die etwa 30 Quadratmeter große Hütte in Flammen.

Ein Teil der Hütte ist um einen Wohnwagen herum gebaut, der dort abgestellt ist. Glück hatte ein Mann aus Limburg, der seine Verwandten in Felsberg besucht hatte und in der Nacht in dem Wohnwagen schlafen wollte. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn er im Schlaf von den Flammen überrascht worden wäre. So blieb ihm nichts anderes übrig, als mit der Besitzerfamilie aus Felsberg, zu beobachten, wie die Flammen einen Teil der Hütte mit dem Wohnwagen erfassten.

Insgesamt 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Felsberg, unter der Leitung von Stv. Wehrführer Kevin Dietrich, kämpften gegen die Flammen an. Erschwerend kam hinzu, dass das Feuer hauptsächlich zwischen Wohnwagen und Außenwand der Gartenhütte wütete. Dieser Bereich war für die Einsatzkräfte nur sehr schwer zu erreichen. Erst als eine Hecke, die das Grundstück umschließt, auf einer Länge von vier Metern mit der Kettensäge entfernt worden war, konnten die Feuerwehrleute auch hier gezielt löschen. Insgesamt wurden 4 Trupps unter Atemschutz im Innenangriff und von der Gartenseite her eingesetzt. Durch den massiven Löscheinsatz mit mehreren Strahlrohren konnte ein Totalverlust der gesamten Hütte verhindert werden. Die Küche und ein Lagerraum blieben von den Flammen verschont, allerdings ist alles stark verrußt.

Die Feuerwehrleute konnten eine Gasflasche aus dem Küchenbereich bergen. Sie war noch nicht von den Flammen erfasst worden. Um alle Glutnester zu erreichen, wurde ein Teil der Rückwand der Hütte entfernt. Erst danach war es möglich, das Feuer endgültig zu löschen. Um 21.23 Uhr konnte der Einsatzleiter melden, dass das Feuer gelöscht war, und Nachlöscharbeiten durchgeführt wurden. Da einige der Glutnester sehr schlecht zu erreichen waren, zogen sich diese bis nach 23 Uhr hin.

Auch Felsbergs Bürgermeister Volker Steinmetz war an die Einsatzstelle gekommen. Er zollte den Einsatzkräften großes Lob und dankte ihnen für ihre engagierte Arbeit: „Die Feuerwehr war sehr schnell vor Ort und die Einsatzkräfte haben sofort richtig reagiert. Nur so konnte ein Totalverlust der Hütte verhindert werden.“   

Die Polizei, die mit mehreren Beamten an der Brandstelle war, schätzt den entstandenen Schaden auf 10.000 Euro. Sie hat Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache aufgenommen. Für eine Brandstiftung haben sich keine Anhaltspunkte ergeben. (zot)

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