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„Conny“ folgt auf „Günni“: Neuer Jugendreferent für Melsunger Land

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Von: Stefanie Lipfert

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Constantin (Conny) Hermsdorf (links) ist neuer Jugendreferent für das Melsunger Land. Hans-Günter Späth geht nun nach 32 Jahren in den Ruhestand und gibt den Staffelstab an die nächste Generation weiter.
Constantin (Conny) Hermsdorf (links) ist neuer Jugendreferent für das Melsunger Land. Hans-Günter Späth geht nun nach 32 Jahren in den Ruhestand und gibt den Staffelstab an die nächste Generation weiter. © Stefanie Lipfert

Constantin Hermsdorf tritt in die Fußstapfen von Hans-Günter Späth. Der neue Jugendreferent für Melsunger Stadtteile bringt frische Ideen mit.

Melsungen – „Der Reformationstag ist einfach ein cooler Termin für den Stabwechsel von Günni zu Conny“, findet Hans-Günter Späth. 32 Jahre war die evangelische Jugend Melsunger Land sein Arbeitsfeld.

1990 begann Späths Berufung und Leidenschaft als Jugendreferent. Mit engagierter Hilfe ehrenamtlicher Teamer konnte er in den verschiedenen Ortsteilen „Verstecke und Rückzugsorte für Kinder und Jugendliche“ schaffen und hat sie jahrelang begleitet. Er brannte für die Kinder- und Jugendarbeit, die Jungschar war sein Herzstück.

Dankbar für die großartigen Jahre gibt Hans-Günter Späth den Staffelstab der Begeisterung für die Kinder und den Glauben weiter an seinen Nachfolger Constantin Hermsdorf, bekannt als Conny.

Während seines Ruhestandes will der 65-jährige Melsunger jedoch nicht zur Ruhe kommen. Auch nach den Jahrzehnten als Jugendreferent geht es für ihn weiter mit der Jugend: Die Leitung für die Kanu-Einheit und das Kanu-Tipi-Camp übernimmt er weiterhin. „Mir wird jetzt auf jeden Fall nicht langweilig“, sagt Späth. „Endlich wieder mehr Zeit fürs Laufen und meine Enkel zu haben ist schön.“

Der 24-jährige Constantin Hermsdorf tritt nun in die großen Fußstapfen von Hans-Günter Späth, der liebevoll von den Kindern und Jugendlichen „Günni“ genannt wird.

Der gebürtige Chemnitzer ist sich um die Wichtigkeit seiner Nachfolge bewusst und übernimmt den Posten des Jugendreferenten mit Leidenschaft und Esprit.

„Schon als Kind hatte ich engen Kontakt zu christlicher Kinder- und Jugendarbeit“, sagt Hermsdorf. „Ich komme aus einer Pfarrerfamilie und mein Vater betreute elf Jahre die Jugendarbeit der Gemeinde.“ 2019 absolvierte der junge Nachfolger seine Kolleg-Ausbildung als Erzieher- und Jugendreferent am CVJM in Kassel mit dem Schwerpunkt Kinderarbeit.

Hermsdorf entdeckte schon früh seine Passion für die Arbeit mit jugendlichen und jungen Erwachsenen und dies spiegelt sich auch in seinen Aufgaben als neuer Jugendreferent wider.

Constantin Hermsdorf ist zuständig für die evangelischen Kirchengemeinden Kehrenbach, Kirchhof, Röhrenfurth und Schwarzenberg sowie Obermelsungen. „In den Gemeinden steckt ein großes Potenzial, welches ich mit meinen Projekten und Ideen voll ausschöpfen will“, sagt Hermsdorf. Im evangelischen Gemeindehaus Melsungen will der 24-Jährige sein Büro einrichten, um für die Kinder und Jugendlichen vor Ort erreichbar zu sein. Künftig wird Hermsdorf Ferienfreizeiten organisieren und die Konfirmandenfreizeit betreuen. Das Mitwirken an den Kindergottesdiensten und Mitarbeiterschulungen fällt auch in seinen Aufgabenbereich.

„Für meine Zeit als Jugendreferent für das Melsunger Land habe ich bestimmte Ziele und Projekte, die ich mit den Kindern und Jugendlichen umsetzen möchte“, sagt Hermsdorf. „Ich will Jugendliche und Kinder dazu motivieren, dass die Jungschar zu einem Selbstläufer wird.“ Ohne Ehrenamt würde die Kirche in sich zusammenbrechen, sagt der 24-Jährige.

Auch wie Günni will Conny Hermsdorf das Feuer bei den Kindern entfachen: Spaß an Motivation, an Gemeinschaft und Spaß an der Mithilfe untereinander soll geschaffen werden. Der neue Jugendreferent will den Schwerpunkt in der Jungschar auf unterschiedliche Outdoor-Aktivitäten legen. Auch Musik soll bei ihm nicht zu kurz kommen: Den Kindern Musikinstrumente näher bringen, das könne sich Hermsdorf gut vorstellen.

Vor allem aber will der Jungreferent ein offenes Ohr für die Jugendlichen haben und ihnen Sprechzeiten anbieten. „Meine Tür soll für jeden offen stehen.“ (Stefanie Lipfert)

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