Tischtennisspieler des TSV Röhrenfurth sind verärgert

Ärger über Hallenöffnungen: Unterschiedliche Regelungen im Altkreis Melsungen

Sie wollen, aber dürfen nicht: Die Tischtennisspieler des TSV Röhrenfurth dürfen nicht in der Vierbuchenhalle in Röhrenfurth trainieren und sich dort auf die kommende Saison vorbereiten.
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Sie wollen, aber dürfen nicht: Die Tischtennisspieler des TSV Röhrenfurth dürfen nicht in der Vierbuchenhalle in Röhrenfurth trainieren und sich dort auf die kommende Saison vorbereiten.

In Melsungen sind die Hallen und Dorfgemeinschaftshäuser für Sportler weiter dicht – anders als beispielsweise in Felsberg oder in Körle.

Die Entscheidung der Stadt Melsungen sorgt für viel Unmut bei den Sportlern. Insbesondere die Tischtennisspieler des TSV Röhrenfurth sind verärgert, denn sie müssen sich als Aufsteiger in die Verbandsliga Hessen für die kommende Saison vorbereiten, sagt Spartenleiter Thomas Riedemann. Aber die Stadt sagt, dass das Infektionsrisiko zu hoch sei.

In Felsberg dürfen die Ligakonkurrenten vom TSV Eintracht hingegen längst wieder trainieren. Dort werden sogar die Dorfgemeinschaftshäuser ab dem 1. August für Veranstaltungen aller Art wieder geöffnet. Natürlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften. So hat es der Magistrat am Montagabend beschlossen.

Der Schwalm-Eder-Kreis hat ab dem 19. Juni die Sporthallen „für alle Hallensport treibenden Vereine“ freigegeben. Die zuvor relevante Unterscheidung der hessischen Landesregierung in Berufs- und Spitzensport zu Breitensport habe aktuell keine Bedeutung mehr, teilt der Landkreis auf HNA-Nachfrage mit.

Die Stadt Melsungen hält hingegen an der Unterscheidung fest: In den stadteigenen Hallen dürfen nur Sportler aus Spitzen- und Leistungssport trainieren, also Mannschaften der MT und der SG Kirchhof.

Hallen im Eigentum des Landkreises sind während der Sommerferien sowieso geschlossen. Das betrifft beispielsweise die Sporthalle in der Spangenberger Burgsitzschule und die Kreissporthalle in Gensungen.

In Spangenberg sind übrigens alle Dorfgemeinschaftshäuser bis zum Ende der Sommerferien geschlossen. Die Gemeinde Morschen beabsichtigt nach Auskunft von Bürgermeister Ingo Böhm, die DGHs zum Ende der Sommerferien wieder zu öffnen.

Sowohl in Guxhagen als auch in Malsfeld darf in den Dorfgemeinschaftshäusern und Hallen zwar Sport betrieben werden, private Feiern sind dort bis Ende der Sommerferien untersagt. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 16. August.

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