Dirty-Church-Run

Der Dirty-Church-Run in Beiseförth brachte 29.000 Euro Spendengeld

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Spendenübergabe: Von links Pfarrer Henning Reinhard von der Ev. Kirchengemeinde Beiseförth-Malsfeld und die Mitorganisatoren Daniel Simon und Matthias Lambach, daneben vom Hospiz Kassel Annegret Mittelbach und Christina Günther sowie von „Tabitha Global Care“ Eve Rotthoff und Reinhard Berle.

Die Veranstaltung im Juni in Beiseförth war ein Riesenerfolg: 700 Läufer beteiligten sich beim 3. Dirty-Church-Run. 

Die Sportler liefen zwischen fünf und 20 Kilometer durch Felder und Schlammlöcher, sprangen über Hindernisse und schwammen durch die Fulda. 

Außerdem gingen 250 Kinder an den Start. Zum Spaß-Event bei strahlendem Wetter kamen 4000 Gäste.

Vor 4 Jahren als Benefizveranstaltung gestartet

Am Ende gab es nicht nur viele stolze Gewinner, sondern auch einen stolzen Spendenbetrag in Höhe von 29 000 Euro. 

Der Dirty-Church-Run, den die Evangelischen Kirchengemeinde vor vier Jahren als Benefizveranstaltung zur Finanzierung der Kirchenrenovierung ins Leben gerufen hatte, ist auf dem besten Weg, zu einer attraktiven Institution zu werden.

Startgebühren und der Erlös von Essen, Trinken sowie anderen Angeboten kommen in diesem Jahr drei Projekten zugute: 

  • Dem Kasseler Hospiz, der Afrika-Hilfe „Tabitha Global Care Germany“ 
  • Der Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde Beiseförth-Malsfeld.
  • Die restlichen Einnahmen wurden je zu einem Drittel verteilt.

Denn jeder, der am Lauf teilgenommen hatte, durfte bestimmen, welches Projekt von seinem Startgeld zwischen 25 und 40 Euro unterstützt werden soll.

Als jetzt die Veranstalter, die Evangelische Kirchengemeinde Beiseförth-Malsfeld, zur Spendenübergabe nach Kassel kamen, lautete die Frage: 

Wie viel bekommt wohl jeder?

Übergabe der Spenden-Checks sorgte für Freude

„Das macht mich jetzt vor Freude sprachlos“, sagte Christina Günther, die Leiterin des Kasseler Hospizes, als sie von den Dirty-Church-Run-Veranstaltern einen Scheck in Höhe von 10 133 Euro überreicht bekam.

Das im Jahr 2000 gegründete Hospiz Kassel in Trägerschaft der Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen unterstützt unheilbar erkrankte Menschen darin, ihr Leben als Gäste im Hospiz zu Ende zu leben, wenn keine Therapien mehr durchgeführt werden können und eine Versorgung zu Hause nicht mehr möglich ist. 

Einen Betrag von 40 000 Euro muss die Sechs-Betten-Einrichtung jedes Jahr durch Spenden aus eigener Kraft aufbringen, erklärte Günther den Gästen aus Beiseförth. Das sei gesetzlich vorgeschrieben.

Als „sehr beeindruckend“ bezeichnete auch Reinhard Berle, Vorsitzender von „Tabitha Global Care Germany“, den Spendenbetrag in Höhe von 7615 Euro, den er für seine Hilfsorganisation in Empfang nahm. 

„Das reicht für einen Trinkwasserbrunnen“, sagte er hocherfreut. „Tabitha Global Care“ finanziert Hilfsprojekte in Uganda und Sambia. Vor allem konzentriert sich der in Fritzlar gegründete Verein auf den Bau von Brunnen, Schulen und auf die Hilfe von Aidswaisen.

Als Drittes lassen die Veranstalter des Dirty-Church-Runs einen Betrag von 10 579 Euro der Kinder- und Jugendarbeit der Ev. Kirchengemeinde Beiseförth-Malsfeld zukommen.

Informationen: dirtychurchrun.de

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