Ersthelfer verhinderten Schlimmeres

Auto begann nach Unfall auf A7 bei Felsberg zu brennen

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Felsberg. Ein Auto hat nach einem Unfall auf der A7 bei Felsberg am Donnerstag Feuer gefangen. Dank der Hilfe einiger Ersthelfer konnte Schlimmeres verhindert werden. 

Ein Ehepaar aus Gütersloh war am Donnerstag auf dem Heimweg aus dem Urlaub im Süden. Kurz nach 19 Uhr geriet das Gespann aus Nissan-Zugfahrzeug und Wohnwagen auf der A 7 in der Gemarkung Felsberg ins Schleudern. Wie der 65-jährige Fahrer sagte, hatte der Wohnwagen sich aufgeschaukelt. Ihm gelang es nicht mehr, das Gespann unter Kontrolle zu bekommen. Etwa zwei Kilometer hinter der Anschlussstelle Melsungen - in Richtung Norden - krachte der Pkw in die Böschung, drehte sich einmal um die eigene Achse und blieb auf dem rechten Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung stehen. Im Motorraum des älteren Wagens begann es zu brennen. Der Wohnwagen schleuderte ebenfalls über die Fahrbahn und kam auf dem Standstreifen zum Stehen.

Glück hatte das Ehepaar, dass drei vorbeikommende Autofahrer geistesgegenwärtig reagierten und so größeres Unheil verhinderten. Eine junge Frau aus Niedenstein (Schwalm-Eder-Kreis) sicherte sofort die Unfallstelle auf der Autobahn ab. Zwei Autofahrer, einer aus Lüneburg (Niedersachsen) und ein weiterer aus Hamburg, löschten mit Feuerlöschern aus ihren Fahrzeugen den Entstehungsbrand.

Als die Freiwillige Feuerwehr Melsungen an der Unfallstelle eintraf, war der Brand von den Ersthelfern bereits gelöscht worden. Die Einsatzkräfte sicherten gemeinsam mit der Autobahnpolizei die Unfallstelle und streuten die ausgelaufenen Betriebsmittel ab.

Beide Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Die Polizei schätzt den Schaden an Auto und Wohnwagen auf insgesamt 2000 Euro. Beide Fahrzeuge wurden von einem Bergungsunternehmen abtransportiert. Da der Verkehr auf zwei Fahrspuren an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte, kam es nur zu kurzzeitigen Behinderungen auf der Autobahn in Richtung Nord. 

In diesem Bereich ist der Unfall passiert:

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