Straße zu Feldwegen ist gefährlich

Bewohner wollen Grasweg in Neuenbrunslar bauen

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Wollen den Randstreifen zur Straße befestigen und einen Grasweg anlegen: Anton (14), Kirsten und Tim (11) Konhäuser mit dem Familienhund Rex und Uwe Bindemann.

Neuenbrunslar. Am Ortseingang in Neuenbrunslar soll neben der Deuter Straße ein befestigter Grasweg entstehen. Die Dorfbewohner wollen den Weg selbst befestigen, damit Fußgänger ohne Gefahr auf die Feldwege oberhalb des Ortes gelangen können. 

Kirsten Konhäuser geht gern mit ihrem Hund Rex in Richtung Gudensberg und Deute. Dafür müssen beide jetzt noch ein kleines Stück über die Deuter Straße laufen. Das ist aber oft gefährlich, weil die Straße dicht befahren und wegen einer Kurve schlecht einsehbar ist.

„Wir müssen manchmal in den Graben springen, um nicht umgefahren zu werden“, sagt sie. Wie Kirsten Konhäuser gehen viele Neunbrunslarer gern ins Feld zum Spaziergang.

Sie fordern daher schon seit Jahren einen befestigten Weg neben der Straße, der wegen der vielen Radfahrer, die dort entlang fahren auch als Radweg genutzt werden könnte. „2004 wurden die ersten Überlegungen dafür angestellt“, sagt Ortsvorsteher Hilmar Löber.

Immer wieder sei kein Geld dafür da gewesen. Nun sei der Radweg ins Investitionsprogramm der Stadt aufgenommen worden, das bis 2020 läuft. Man hoffe auf Zuwendungen des Landes für den Ausbau des Radwegenetzes, sagte Löber.

Bis dies soweit ist, wollen die Neuenbrunslarer nun wenigstens einen befestigten Weg anlegen, damit die Fußgänger einigermaßen sicher bis zu den Feldwegen laufen können. Kirsten Konhäuser wohnt direkt am betroffenen Feld und ist zudem Mitglied im Ortsbeirat in Neuenbrunslar, weshalb sie nicht nur für sich, sondern vor allem auch für andere spreche. Auch Uwe Bindemann unterstützt sie dabei. „ Viele Spaziergänger nutzen den Weg. Die Straße hoch zu laufen ist einfach zu gefährlich“, sagt er. Daher sei die Befestigung sinnvoll. Nun wollen die Neuenbrunslarer in Eigenregie den etwa 150 Meter langen Randstreifen befestigen und mit Gras einsäen.

Das Anlegen eines solchen Weges sei nicht weiter aufwändig, meint Konhäuser.

Das könne man für wenig Geld mit den Dorfbewohnern erledigen, damit man wenigstens ab diesem Sommer unbeschadet zu den Spazierwegen komme.

Hilmar Löber sieht den Beginn der Arbeiten im April. Der 150 Meter lange Randstreifen am Grundstück des Feldes gehört der Stadt bereits.

Stadt unterstützt Anlage

Heinrich Kern vom Bauamt in Felsberg unterstützt dies. Eine kleine Maßnahme wie einen solchen Grasweg anzulegen, sei keine große Sache.

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