Felsberg

Brand in Lagerhalle: Flammen schlagen meterhoch aus Dach des Gebäudes

Bei einem Brand in einem Lagergebäude entstand ein Schaden von etwa 50.000 Euro.
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Bei einem Brand in einem Lagergebäude entstand ein Schaden von etwa 50.000 Euro.

Im Felsberger Stadtteil Gensungen hat es in einem Lager- und Werkstattgebäude gebrannt. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlagen die Flammen meterhoch aus dem Dach.

Gensungen - Zwei Passanten, die mit ihrem Hund Gassi gingen, wurden am Freitagabend (23.04.2021) durch das laute Platzen der Platten, mit denen das Dach eines Lager– und Werkstattgebäudes eingedeckt war, auf ein Feuer aufmerksam. Die beiden wählten sofort den Notruf 112 und warnten die Bewohner des nur wenige Meter entfernten Wohnhauses. Um 21.06 Uhr wurden die Feuerwehren zu dem Brand in der Sunderbachstraße im Felsberger Stadtteil Gensungen alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte, nur wenige Minuten nach dem Alarm, an der Brandstelle eintrafen, schlugen die Flammen schon meterhoch aus dem Dach. Es bestand die große Gefahr, dass das Feuer auf die direkt angrenzenden Gebäude übergriff. Glücklicherweise war der brennende Gebäudeteil aber mit massiven Wänden, von den anderen Gebäuden auf dem landwirtschaftlichen Anwesen, abgetrennt.

Brand im Schwalm-Eder-Kreis: Feuerwehr mit 70 Einsatzkräften vor Ort

Mit Wasser aus mehreren Strahlrohren wurde der Brand bekämpft. Insgesamt waren über 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Felsberg, Melsungen und Rhünda, sowie Helfer des DRK Ortsvereins Felsberg an der Brandstelle. Auch Landrat Winfried Becker und Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar machten sich ein Bild von dem Einsatz der Wehren und dem Schaden an dem Gebäude. Sie bescheinigten beide den Einsatzkräften, die unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Stefan Dippel arbeiteten, eine sehr gute Leistung. Dittmar: „Die Feuerwehren haben sehr gute Arbeit geleistet. Wäre nicht so schnell und professionell gehandelt worden, wäre der Schaden weitaus größer geworden. Durch den guten Einsatz konnte der Brand auf den Entstehungsbereich eingegrenzt werden.“

In dem ausgebrannten Gebäude wurden Werkzeuge, Kleinmaschinen und zwei Rasenmäher ein Raub der Flammen.

Eine Photovoltaikanlage, auf einem direkt an das brennende Gebäude angrenzenden Scheunendach, sowie die Gleichrichter an der Trennwand wurden nicht beschädigt. Lediglich der als Werkstatt- und Lagerhalle genutzte Raum brannte total aus. Von der Melsunger Drehleiter aus, wurden die angrenzenden Dächer gekühlt und der ausgebrannte Dachstuhl mit den verkohlten Balken gelöscht. Mehrere Atemschutzgeräteträger bekämpften im Innenangriff Flammen und Glutnester. Um alle Glutnester zu erreichen, wurden auch die verkohlten Dachbalken mit Einreißhaken abgerissen und der Brandschutt aus dem Gebäude geholt.

Bei einem Brand in einem Lager- und Werkstattgebäude in Felsberg entstand ein Schaden von 50.000 Euro.

Brand in Lager- und Werkstattgebäude: 50.000 Euro Schaden

Mit einer Wärmebildkamera und auch von einer Drohne, die ebenfalls mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, wurden weitere Glutnester aufgespürt und abgelöscht. Gegen 23 Uhr war der Brand gelöscht und ein Großteil der Einsatzkräfte konnte abrücken. Lediglich eine Brandwache bleib noch vor Ort.

In dem ausgebrannten Gebäude wurden Werkzeuge, Kleinmaschinen und zwei Rasenmäher ein Raub der Flammen. Die Polizei geht in ersten vorsichtigen Schätzungen von mindestens 50.000 Euro Schaden aus. Brandursache ist vermutlich ein technischer Defekt. Die weiteren Ermittlungen hat das zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion Homberg übernommen. Personen oder Tiere kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. (zot)

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