600 Quadratmeter

Fahrzeug setzte trockenes Gerstenfeld in Wolfershausen in Brand

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Wolfershausen. Ein Werkstattfahrzeug hat am Donnerstagnachmittag in Wolfershausen ein trockenes Gerstenfeld in Brand gesetzt.

Ein Landwirt aus Brunslar war am Donnerstagnachmittag damit beschäftigt, ein Gerstenfeld in der Gemarkung Mühlenberg / Am Riesenstein abzuernten. Wegen eines technischen Defektes an seinem Mähdrescher rief er eine Reparaturfirma auf das Feld. 

Die Monteure kamen mit einem VW-Bus. Dieses Werkstattfahrzeug stellen sie auf dem Feldweg rechts neben dem Feld ab. Der Feldweg ist mit hohem, dürrem Gras bewachsen. Auf der anderen Seite des Weges steht ein schon ziemliches trockenes Rapsfeld. Als die Monteure die Reparatur beendet hatten, fuhren sie wieder zu ihrer Werkstatt zurück. Wenige Minuten später bemerkte der Landwirt, dass das Stoppelfeld und Teile des Weges in Flammen standen. 

Als die ersten Kräfte der Wehren aus Wolfershausen und Brunslar brannten etwa 600 Quadratmeter des abgeernteten Feldes. Mit Wasser aus den dem Löschwassertank des Feuerwehrfahrzeuges wurden die Flammen eingedämmt. Zusätzlich wurden an den Randbereichen noch Feuerpatschen eingesetzt. Um immer wieder aufflackerndes Stroh abzulöschen.

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das Rapsfeld verhindert werden. Der Landwirt vermutet, dass der heiße Katalysator des Kleinbusses den Brand ausgelöst hat, und auch die Monteure nichts von dem beginnenden Brand unter ihrem Fahrzeug mitbekommen haben. Erst als das Fahrzeug fortgefahren war und Wind die glimmenden Grashalme anfachte, breiteten sich die Flammen aus und das Feuer griff auf das Stoppelfeld über. Im Einsatz waren insgesamt 15 Einsatzkräfte der beiden Wehren.

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