Schaden in fünfstelliger Höhe

Blitz schlägt in Wohnhaus ein – Feuerwehr, Polizei und Notarzt vor Ort

Felsberg-Hilgershausen: Ein Blitzeinschlag sorgt in der Nacht auf Montag (03.01.2022) für einen Feuerwehreinsatz.
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Felsberg-Hilgershausen: Ein Blitzeinschlag sorgt in der Nacht auf Montag (03.01.2022) für einen Feuerwehreinsatz.

In der Nacht auf Montag (03.01.2022) schlägt ein Blitz in den Dachstuhl eines Wohnhauses in Felsberg-Hilgershausen ein. Verletzt wird glücklicherweise niemand.

Felsberg-Hilgershausen – Mit dem Alarmstichwort „Dachstuhlbrand, Personen im Gebäude“ wurden kurz vor Mitternacht in der Nacht von Sonntag (02.01.2022) auf Montag (03.01.2022) zahlreiche Einsatzkräfte nach Hilgershausen alarmiert. Dort hatte ein Blitz in ein von vier Personen und zahlreichen Tieren bewohntes Wohnhaus in der Straße zur Linde eingeschlagen.

Wie die Hausbewohner berichteten, hatte es geblitzt und einen sehr lauten Donner gegeben. Dieser war so laut, dass die Katze der Familie vor Panik an den Wänden hochsprang. Auch der Familienhund reagierte panisch. Gleichzeitig fingen auch die Rauchwarnmelder in dem Gebäude an zu pfeifen und es roch stark nach Rauch. Die Elektrik in dem Haus und auch Telefon und Fernsehgeräte fielen aus.

Feuer nach Blitzeinschlag in Felsberg-Hilgershausen: Familie ruft Feuerwehr

Der 42-jährige Familienvater schaute nach der Ursache für den Brandgeruch. Im Dachgeschoss brannte die Deckenvertäfelung. Mit einem Pulverlöscher konnte er das Feuer eindämmen. Seine Mitbewohner hatten mittlerweile, teilweise nur im Schlafanzug und Bademantel, das Haus verlassen und die Feuerwehr alarmiert. Auch Nachbarn hatten den Blitzeinschlag in das Dach des Gebäudes gesehen.  

Die Feuerwehren aus Hilgershausen, Felsberg und Rhünda waren mit insgesamt 42 Einsatzkräften an der Brandstelle. Zudem waren eine Streife der Polizei, der Notarzt aus Homberg und ein Rettungswagen aus Remsfeld, sowie das DRK Ortsverein Felsberg mit zwei Helfern an der Einsatzstelle.

Hilgershausen: Feuerwehr und Polizei schätzen Schaden auf etwa 10.000 Euro

Die Feuerwehrleute bauten eine Löschwasserversorgung zu dem Gebäude auf. Atemschutzgeräteträger kontrollierten mit Wärmebildkamera die Decke. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Glutnester in der Verkleidung befanden, wurde ein Teil der Vertäfelung entfernt, um einen Schwelbrand zu verhindern. Der Dachstuhl wurde aus dem Korb der Drehleiter kontrolliert Aber auch hier war kein Feuer mehr feststellbar.  

Polizei und Feuerwehr schätzen den Schaden am Gebäude und der Elektrik auf 10.000 Euro. Besonders in der oberen Etage ist vermutlich die gesamte Elektroinstallation. Welche Elektrogeräte durch die Überspannung beschädigt wurden, muss noch festgestellt werden. Stadtbrandinspektor Klaus Siemon geht davon aus, dass das Feuer nicht durch den Blitzeinschlag direkt, sondern durch die dadurch entstandene Überhitzung in den Kabeln entstanden ist. Das Haus blieb bewohnbar. (zot)

In Gensungen kam es kürzlich zu einem Brand, der möglicherweise durch eine defekte Mehrfachsteckdose ausgelöst wurde. Weitere Nachrichten aus der Region erhalten Sie mit unserem Schwalm-Eder-Newsletter.

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