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Felsberger Kita: Parlament stimmt für Diskussion über Alternativstandort

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Von: Peter Dilling

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Die politische Hängepartie um den Neubau eines Kindergartens auf dem ehemaligen Bolzplatz hinter der Drei-Burgen-Schule in Felsberg geht weiter.
Die politische Hängepartie um den Neubau eines Kindergartens auf dem ehemaligen Bolzplatz hinter der Drei-Burgen-Schule in Felsberg geht weiter. © Manfred Schaake

Die politische Hängepartie um den Neubau eines Kindergartens auf dem ehemaligen Bolzplatz hinter der Drei-Burgen-Schule in Felsberg geht weiter.

Felsberg – Trotz eines negativen Votums des Magistrats zu dem von CDU- und ULF-Fraktion ins Spiel gebrachten Alternativstandorts, dem Frieda-Kerl-Haus der evangelischen Kirchengemeinde, haben die Stadtverordneten während ihrer jüngsten Sitzung am Donnerstagabend mehrheitlich beschlossen, die Diskussion um diesen Standort im Ausschuss für Soziales fortzuführen. 17 stimmten dafür, sieben SPD-Stadtverordnete stimmten dagegen.

Bürgermeister Volker Steinmetz (parteilos) kündigte an, der Magistrat werde nächste Woche erneut über das Ergebnis des Architektenwettbewerbs, beraten.

CDU, SPD und Grüne äußerten immer wieder Skepsis zum Standort Bolzplatz. Es geht unter anderem um die Frage des Hochwasserschutzes und darum, ob die bisher nur geschätzten Kosten von rund sechs Millionen Euro noch realistisch sind.

Frieda-Kerl-Haus: Nähere Standortuntersuchung ergebe keinen Sinn

In der Februar-Sitzung hatte die Stavo auf Antrag von ULF und CDU beschlossen, dass der Magistrat die Möglichkeit eines Ankaufs des Frieda-Kerl-Hauses und eines angrenzenden Grundstücksteils sondieren solle.

Das Ergebnis laut Magistrat: Eine nähere Standortuntersuchung ergebe keinen Sinn, weil der Eigentümer des Nachbargrundstücks nicht verkaufsbereit sei und das Haus der Kirche sich allein nicht für einen sechsgruppigen Kindergarten eigne.

Damit hatten sich vor allem CDU und ULF schon in der Ausschusssitzung nicht zufriedengegeben: Die Verwaltung solle prüfen, wie viele Gruppen ohne das zusätzliche Grundstück dort untergebracht werden könnten. „Hier wurde versucht, etwas kaputtzumachen, weil man dagegen ist“, warf Klaus Döll (CDU) Steinmetz vor.

„Die Kirche wird nicht warten, bis wir wissen, was wir bauen wollen“, hielt Bürgermeister Steinmetz dagegen. Außerdem sei der sechsgruppige Kindergarten Beschlusslage. (Peter Dilling)

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