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Bei Wartungsarbeiten: Feuerwehr befreit eingeklemmten Mann aus Motorraum

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Von: Helmut Wenderoth

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Die Front eines Feuerwehrautos ist zu sehen.
Die Feuerwehr war am Montag (24.01.2022) in Felsberg im Einsatz (Symbolfoto). © Konstantin Mennecke

Ein Mann aus Felsberg bleibt mit seinem Arm im Motorraum seines Autos stecken. Die Feuerwehr befreit ihn aus seiner misslichen Lage.

Felsberg – Das muss ihm erst einmal jemand nachmachen: Ein 65-jähriger Mann aus Felsberg hat sich am Montag (24.01.2022) gegen 12.30 Uhr bei Wartungsarbeiten im Motorraum seines Mercedes seinen Arm mit der Uhr zwischen den Motorteilen eingeklemmt. Dabei verdrehte er seinen Arm so, dass er weder vor noch zurückkonnte.

Auch mithilfe seiner Familienangehörigen konnte sich der Mann nicht befreien. Diese riefen daraufhin Feuerwehr und Rettungsdienst zu Hilfe. Die Feuerwehren aus Felsberg und Rhünda sowie die Besatzung eines Rettungswagens, der Notarzt aus Melsungen und die Polizei kamen an die Einsatzstelle in der Thüringer Straße.

Mann aus Felsberg bleibt im Motorraum stecken: 36 Einsatzkräfte helfen aus misslicher Lage

Hier beratschlagten die Feuerwehrleute, wie dem Mann geholfen werden konnte, ohne ihn zu verletzen. Ein Rettungssanitäter kümmerte sich währenddessen um den Hilflosen, der mit dem linken Arm im Motorraum und mit dem Körper zwischen Motor und Kühlerhaube in der misslichen Lage festhing.

Die Feuerwehrleute schraubten Teile der Verkleidung und vom Unterfahrschutz ab. Dadurch kamen sie an den Arm des Eingeklemmten und konnten die Armbanduhr vom Arm streifen. Dann gelang es den Helfern, den Arm aus dem Motorraum zu ziehen. Der Notarzt stellte fest, dass der Mann keine Verletzungen erlitten hatte. Lediglich der Schreck saß ihm in den Knochen. Er hatte glücklicherweise nur einige blaue Flecken und größere Verschmutzungen am Arm davongetragen.

Feuerwehr befreit Felsberger aus dem Motorraum seines Mercedes – Die Uhr klemmte

Für die insgesamt 36 Einsatzkräfte, von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war der Einsatz um kurz nach 13 Uhr beendet. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Michael Blossey. (Helmut Wenderoth)

In Felsberg hatte kürzlich ein Autofahrer einen abgestellten Lkw übersehen. Er kollidierte daraufhin mit dem Sattelauflieger.

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