Einsatz in Gensungen

Brand in Arbeitszimmer ausgebrochen - war eine Mehrfachsteckdose der Auslöser?

Vermutlich eine defekte Mehrfachsteckdose hat in Gensungen ein Feuer in einem Arbeitszimmer verursacht.
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Vermutlich eine defekte Mehrfachsteckdose hat in Gensungen ein Feuer in einem Arbeitszimmer verursacht.

Ein technischer Defekt löst einen Brand in einem Arbeitszimmer aus - der Schaden ist groß.

Gensungen - Ein technischer Defekt in einer Mehrfachsteckdose ist vermutlich die Ursache für einen Brand in Gensungen. Gegen 21.30 Uhr bemerkten die Hausbewohner, dass mit der Stromversorgung in dem Gebäude etwas nicht stimmte. Der Fernseher schaltete sich mehrfach aus. Dann hörten die Bewohner auch knisternde Geräusche aus dem Dachgeschoss. Als sie nachschauen wollten, drang ihnen dichter Rauch entgegen. Sofort alarmierten sie über 112 die Feuerwehr und schlossen die Tür zu der betroffenen Etage.

Wenige Minuten nach dem Alarm war die Feuerwehr Felsberg mit insgesamt 32 Einsatzkräften vor Ort. Die beiden Bewohner hatten das Gebäude in der Beuernschen Straße bereits verlassen. Atemschutzgeräteträger gingen über das Treppenhaus in das Dachgeschoss vor. Die gesamte Etage war total verraucht. Die Feuerwehrleute stellten fest, dass es in dem Arbeitszimmer brannte. Das Feuer hatte bereits von der Mehrfachsteckdose auf einen Schreibtisch übergegriffen.

Brand in Arbeitszimmer: Feuerwehr kann schnell löschen

Dadurch, dass der genaue Brandherd so schnell lokalisiert werden konnte, gelang es das Feuer schnell zu löschen. Durch den kontrollierten Löschwassereinsatz konnten größere Wasserschäden in dem Gebäude vermieden werden. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde der Rauch mit einem Hochdrucklüfter aus dem Gebäude geblasen.

An der Einsatzstelle waren auch die Polizei, ein Rettungswagen der Malteser aus Gudensberg und Helfer der DRK Bereitschaft Felsberg. Die Polizei sperrte während der Löscharbeiten die Beuernsche Straße und leitete den Verkehr innerorts um.  

Brand in Arbeitszimmer - etwa 18.000 Euro Schaden

Die beiden Hausbewohner bedankten sich bei den Einsatzkräften für ihr schnelles und professionelles Eingreifen. Dadurch waren ein Übergreifen des Feuers auf die komplette Wohnung, und ein Dachstuhlbrand, verhindert worden.

Bis auf das Dachgeschoss, das wegen der Verrußung komplett renoviert werden muss, blieb das Haus bewohnbar. Auch die beiden Bewohner blieben, bis auf den Schrecken, unverletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 18 000 Euro. (zot)

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