Gartenhütte und Hecke in Felsberg brennen lichterloh

Felsberg. Ein Raub der Flammen wurden am Sonntagnachmittag in Felsberg eine Gartenhütte und auf einer Länge von etwa 15 Metern eine sechs Meter hohen Hecke aus Säulenzypressen.

Von zwölf der mehrstämmigen Heckenpflanzen blieben nur rauchende Stämme übrig. Die Brandursache ist ungeklärt.

Ein Nachbar der Kleingartenanlage im Altenburger Feld, in der Verlängerung der Straße Zur Landwehr, hatte den Brand bemerkt und kurz vor 17 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Er sagte: „Ich war mit meiner Frau auf unserem Grundstück, das direkt an die betroffene Parzelle angrenzt. Plötzlich hörte ich einen Knall und Sekunden später standen die hohen Zypressen in Flammen. Die Löschversuche von mir und einem weiteren Nachbarn mit Gießkannen blieben erfolglos. Die Bäume standen explosionsartig in Flammen.“

Als die 20 Felsberger Feuerwehrleute an der Brandstelle eintrafen, brannte es lichterloh. Das Löschwasser in dem Feuerwehrfahrzeug reichte nicht aus, um die Flammen zu bekämpfen und die Glutnester abzulöschen. Daher wurde eine Versorgungsleitung von einem 300 Meter entfernten Hydranten zu dem Einsatzfahrzeug gelegt. 

Auf dem betroffenen Grundstück wurden auch die aus Kunststoffplatten hergestellten Wände und das Dach eines Kleingewächshauses durch die Wärmestrahlung stark beschädigt. Genauso wie das Gewächshaus auf dem Nachbargrundstück. Auch hier entstanden Schäden durch die umherfliegenden brennenden Reste der Zypressen und die enorme Hitze. Auch Tomaten-, Zucchini- und Gemüsepflanzen des Kleingärtners wurden durch die enorme Wärme von dem Feuer stark geschädigt. Ob eine weitere kleine Entstehungsbrandstelle, die sich etwa fünfzig Meter von dem Brandherd entfernt befand, durch Funkenflug entstanden ist, konnte nicht geklärt werden.

Da der Besitzer des betroffenen Grundstückes nicht ermittelt werden konnte, kann auch der Schaden noch nicht beziffert werden. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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