Geräteschuppen brannte in Wolfershausen

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Wolfershausen. Keine Ruhe gab es für die Felsberger Feuerwehren am vergangenen Wochenende. Nach den beiden Bränden ging es am Sonntagabend in den Stadtteil Wolfershausen.

Hier brannte ein Geräteraum direkt unter der Garage eines Wohnhauses in der Weidenstraße, mit direktem Zugang zur Wohnung. In dem Raum waren Gartengeräte, Möbel und Holzbriketts gelagert. Die Hausbewohnerin nahm am Sonntagabend kurz nach 20 Uhr starken Rauchgeruch in ihrer Wohnung wahr. Im gleichen Moment alarmierte sie ihr Nachbar.

Als die Freiwillige Feuerwehr Wolfershausen an der Brandstelle eintraf, drohten die Flammen auf das gesamte Gebäude überzugreifen. Die Verbindungstür zwischen Lagerraum und Wohnung hatten die Flammen bereits erreicht. Auch in der darüberliegenden Garage hatten schon dort abgestellte Pappen und Geräte zu glimmen begonnen. Die Feuerwehrleute, die aus Felsberg und Brunslar verstärkt wurden, konnten die Flammen eindämmen und die Einliegerwohnung im Kellergeschoss retten.

Insgesamt waren acht Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Um die Schlauchleitungen zu dem betroffenen Grundstück zu verlegen, mussten die Einsatzkräfte den Zaun zu dem Nachbargrundstück teilweise entfernern. Hierzu wurde, ebenso wie bei dem Öffnen der Holzaußenwand des Geräteraumes, eine Kettensäge eingesetzt.

Mit der Wärmebildkamera wurden die betroffenen Räume überprüft und aufgespürte Glutnester gelöscht. Noch im Gebäude vorhandener Rauch wurde mit einem Hochdrucklüfter aus dem Haus geblasen. Noch während der Löscharbeiten waren Beamte der Kriminalpolizei an der Brandstelle und nahmen ihre Ermittlungen auf. Die Brandursache ist noch unklar. Verletzte gab es weder bei den Hausbewohnern noch bei den insgesamt 60 Feuerwehrleuten.

Der entstandene Schaden wird auf 60.000 Euro geschätzt. Das Haus blieb bewohnbar, allerdings wurde den Bewohnern geraten, die kommende Nacht wegen der Geruchsbelästigung nicht in ihrem Haus zu verbringen. Gegen 23 Uhr konnten die letzten Feuerwehrleute die Brandstelle verlassen.

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