Investor will nicht namentlich genannt werden

Großprojekt in Felsberg: Ein neuer Drogeriemarkt soll kommen

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Blick von der Posener Straße auf das Areal in Felsberg, das ein heimischer Investor neu gestalten will: links im Bild die Firma Völske, rechts das ehemalige Kik-Gebäude, im Hintergrund der Aldi-Markt.

Felsberg. In der Felsberger Kernstadt könnte sich nach Jahren wieder ein Drogeriemarkt ansiedeln: Das jedenfalls sehen Pläne eines heimischen Investors vor.

Dieser will das Areal zwischen den Straßen Steinweg und Zum Haintor weiterentwickeln.

Das teilte Bürgermeister Volker Steinmetz auf HNA-Anfrage mit. Der Investor wolle allerdings noch nicht namentlich genannt werden.

„Der Investor will mehr Kundenfreundlichkeit und eine größere Produktpalette auf diesem Areal schaffen“, sagte Steinmetz. Auf dem Gelände in der Felsberger Kernstadt befinden sich derzeit ein Aldi- und ein Rewe-Markt, ein Getränkemarkt, außerdem das Elektro-Unternehmen Völske und das Gebäude, in dem früher der Textil-Discounter Kik untergebracht war, bevor dieser in ein anderes Gebäude am Steinweg umzog. In dieses leerstehende Gebäude solle ein Drogeriemarkt einziehen, sagte Steinmetz.

Aldi und Rewe erweitern 

Das Elektro-Unternehmen Völske werde in absehbarer Zeit nach Gudensberg umziehen, sagte Steinmetz. Die frei werdende Fläche solle zu einem zentralen Parkplatz umgewandelt werden. Der Eingang des Getränkemarkts werde dann verlegt, so dass man vom Parkplatz aus den Getränkemarkt betreten könne. Der Aldi- und der Rewe-Markt würden eine Erweiterung auf dem Gelände planen, berichtete der Bürgermeister.

Darüber hinaus gebe es Gespräche mit einem weiteren Felsberger Gewerbebetrieb, der ebenfalls auf das Areal ziehen könnte.

Noch in der Planungsphase

„Das ist eine tolle Sache“, so der Bürgermeister. In Felsberg könne so ein „kleines Dez“ - gemeint ist das Einkaufszentrum in Kassel - entstehen. Allerdings befinde sich das Projekt derzeit noch in der Entwicklungs- und Planungsphase. Wenn die Pläne konkreter werden, müssen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung über den Bebauungsplan beschließen. „Für das Bebauungsplanverfahren muss man ein Dreivierteljahr oder ein Jahr rechnen“, sagte Steinmetz.

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