Renovierung

Handballfans renovieren Gasthaus in Gensungen

Freuen sich über die gelungene Renovierung der Kreissporthalle „Hölle Nord”: Spieler des Handball Drittligisten ESG Gensungen-Felsberg und Fans vor der Theke der Gaststätte.
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Freuen sich über die gelungene Renovierung der Kreissporthalle „Hölle Nord”: Spieler des Handball Drittligisten ESG Gensungen-Felsberg und Fans vor der Theke der Gaststätte.

Die Fans der Handball-Spielgemeinschaft (HSG) Gensungen/Felsberg sind auch gute Handwerker. In 150 Arbeitsstunden renovierten sie die Kreissporthalle in Gensungen.

Gensungen – Zehn Helfer halfen bei der Renovierung der als „Hölle Nord” bekannten Kreissporthalle in Gensungen. In mehr als 150 Arbeitsstunden renovierten sie die Gaststätte, den Eingangsbereich und machten die Halle attraktiver. Ziel sei auch, die Jugend anzusprechen „und den Verein attraktiver aufzustellen“, so Einsatzleiter Timo Rummeleit.

Die 1972 eingeweihte Halle ist heute in einem Zustand, den Timo Rummeleit, Lars Ude, Betreuer der 1. Mannschaft, und Jens Schäfer „im oberen Drittel der 3. Liga“ ansiedeln. Das sei dem Arbeitsteam und den Sponsoren zu verdanken. Anstrich, Lampen, Möbel, Internet-Anschluss, Logos – alles ist neu.

Traditionsfarben im Eingangsbereich

Der Eingangsbereich wurde in den Traditionsfarben der Stammvereine Grün, Weiß, Gelb und Schwarz gestrichen, eine Tafel informiert über die Erfolge der Handballer auf Bundesebene.

„Alles ist moderner“, beschreibt Rummeleit die Arbeiten, „aber wir haben das Traditionelle erhalten“: die Fachwerk-Verkleidung in der Gaststätte, die Thekenbeleuchtung mit dem Werbungsschriftzug und das Telefon aus dem Jahr 1972 mit der Wählscheibe und dem Anschluss 1234.

Die jetzt viel gemütlichere Gaststätte wird vom Verein und der Jugend auch außerhalb der Spiele als Treffpunkt genutzt, der Fanclub verfolgt hier die Auswärtsspiele des Drittligisten.

Nach der Renovierung eine Wohlfühl-Oase

„Die Hölle Nord ist eine Wohlfühl-Oase geworden”, sagt Benni Hütt, der 15 Jahre in Gensungen/Felsberg Handball spielte. Finanziell unterstützt wurde die Hallen-Renovierung von den Unternehmen JFG Unternehmenspark, Malermeister Pollmer, Edeka Pollmer, Kerkmann, Schreinerei Herwig, Buksmann Kernbohrtechnik, Wackerbarth Lohne, dem Sportgeschäft Absolute Teamsport Homberg und Nike.

In den besten Zeiten des Handballs im Edertal wurden in der „Hölle Nord“ mehr als 1000 Zuschauer gezählt. Es fiel laut Chronik des TSV Jahn Gensungen jedoch nie ein Spiel wegen Überfüllung aus – denn man rückte zusammen.

Alles, was Rang und Namen im internationalen Handball hatte, stellte sich in den goldenen 1970er-Jahren in Gensungen vor – und die Kreissporthalle bekam aufgrund der Unterstützung der heimischen Zuschauer den Beinamen „Hölle des Nordens“. (Manfred Schaake)

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