Die Klaus Verschwörung

Songs aus dem Leben: Felsberger hat eigene CD aufgenommen 

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Haben eine CD aufgenommen: links der Felsberger Hobbymusiker Klaus Pfaff und Sänger Stefan Schramm aus Morschen. 

Es ist Zeit für einen Zaubertrank – das dachte sich Klaus Pfaff aus Felsberg und hat die Zutaten für seinen persönlichen Zaubertrank auf eine CD gepackt.

 Das Ergebnis: Zehn Songs, die aus dem Leben erzählen.

Klaus Pfaff macht Musik seit seinem 18. Lebensjahr. Immer mal wieder habe er eigene Songs geschrieben, aber eine eigene CD aufzunehmen, sei ihm nie wirklich in den Sinn gekommen. Als er über den befreundeten Musiker Stefan Metz von dem Lobenhauser Duo Metzo-Max zu dem Kasseler Produzenten Roman Beilharz kam, sei der Stein dann ins Rollen gekommen. Im März 2018 fing die Produktion an.

Für Pfaff war es eine Herausforderung: „Das war ja immer mein Hobby. Aber dann im Studio zu sein, ist noch mal eine ganz andere Hausnummer“, erzählt Pfaff. Aber zeitgleich sei es auch die Erfüllung eines nie ausgesprochenen Traums gewesen: „Ohne Plattenfirma mein eigenes Ding zu machen, weit weg von dem weichen Mainstream – das ist das, was mir gefällt“, sagt er. Die Zusammenarbeit mit dem Produzenten habe sehr gut funktioniert. „Roman holt sehr viel aus einem raus“, sagt Pfaff. Ein Beispiel: Für Klaus Pfaff war nach den ersten fünf Songs erstmals Schluss. „Ich schreibe die Songs ja selbst – da brauchte ich wirklich erst mal Zeit für.“ Aber Beilharz habe den Hobbymusiker motiviert, noch fünf weitere Songs zu schreiben – sie alle unterscheiden sich inhaltlich und stilistisch sehr. „Das ist schon bemerkenswert, dass sich die Songs nicht alle um ein Thema drehen“, sagt Pfaff.

So übt Pfaff in dem Lied „Petrus“ Kritik am zwischenmenschlichen Umgang in der heutigen Zeit. Und in „Zeit für Zaubertrank“ singt Pfaff über den Verlust der wertvollen deutschen Handwerkskunst. „Wir müssen wieder lernen, Lebensmittel wertzuschätzen“, sagt Pfaff. Es sei doch kaum zu fassen, dass die meisten unserer Brötchen nicht von Menschenhand geknetet werden, sagt er. Seine Songs erzählen aus dem Leben, sagt auch Musiker Stefan Schramm, der auf einigen Songs zu hören ist. Ein Höhepunkt auf dem Album: Sänger Stefan Schramm übernimmt auf dem Song „Macho Man“ einen Heavy Metal Part. „Dabei musste ich erst lernen, richtig zu schreien“, erzählt Schramm.

Dieser Song stehe exemplarisch für das ganze Album: Tiefgründige lyrische Elemente treffen auf einen Mix aus krachender Metall-Musik und dann wiederum gefühlvollen Klängen. Das zeige sich auch bei dem Lied „Petrus“.

Es ist eine Hommage an seine Frau, mit der Pfaff seit 35 Jahren verheiratet ist. Sein Freund Stefan Schramm hatte beim Zuhören Tränen in den Augen. „Das war wirklich sehr berührend“, sagt Schramm.

Die CD „Die Klaus Verschwörung“ ist auf Amazion, Itunes und Spotify erhältlich. Einige Lieder haben bei Spotify bereits mehr als 2000 Streams.

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