Unterwegs mit dem HNA-Mobil

Lob, Kritik und Themenwünsche in Gensungen

Er liest seit 50 Jahren die HNA: Kurt Röhn aus Niedervorschütz mit HNA-Redakteurin Judith Féaux de Lacroix.
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Er liest seit 50 Jahren die HNA: Kurt Röhn aus Niedervorschütz mit HNA-Redakteurin Judith Féaux de Lacroix.

Sehr viele treue HNA-Leser konnte man gestern auf dem Edeka-Parkplatz in Gensungen treffen, wo die Redakteurinnen Claudia Feser und Judith Féaux de Lacroix mit dem HNA-Mobil Station machten.

Felsberg - Viele Passanten, die am HNA-Bus anhielten, haben die Zeitung schon seit 50 Jahren oder länger abonniert. So auch Klaus Herwig. Der 72-Jährige nutzte die Gelegenheit, um einen Wunsch zu äußern: Er würde in der Melsunger Allgemeinen gern mehr Berichterstattung über Kassel lesen. Herwig wohnt zwar in Gensungen, ist aber regelmäßig in Kassel, um dort zum Beispiel Konzerte zu besuchen. Die Konzert-Kritik würde er danach gern auch in der Melsunger Ausgabe lesen, sagte er.

Berichte über kulturelle Veranstaltungen sind das, was auch Leserin Christiane Clobes am meisten interessiert. Die 71-jährige Gensungerin, die das HNA-Abo einst von ihren Eltern übernommen hat, bedauert, dass wegen der Corona-Pandemie derzeit so viele Konzerte ausfallen müssen.

Für Egon Tielmann aus Neuenbrunslar hingegen ist der Sportteil das Wichtigste. „Der Regionalsport kommt mir manchmal zu kurz“, merkte er an. Trotzdem gehört die HNA für ihn fest dazu: „Wenn ich morgens frühstücke und die HNA ist nicht da, dann ist es für mich kein richtiges Frühstück“, sagt er.

Sportlich interessiert ist auch Kurt Karpenstein aus Gensungen. Der Handballfan sagte: „Ich würde mir mehr Berichte über den Gensunger Handball wünschen.“ Schließlich sei der ESC Gensungen/Felsberg gerade in die dritte Liga aufgestiegen, die Liga Nord-West, man lese aber immer so viel über die MT aus Melsungen.

Mehr Sorgfalt beim Zeitungsmachen mahnte Wolf-Rüdiger Göttlicher aus Felsberg an. Zu oft finde er Fehler in Artikeln – als Beispiel nannte er einen Spendenaufruf, bei dem aber die Bankverbindung falsch angegeben gewesen war. So etwas sei einfach ärgerlich, befand Göttlicher.

Kurt Röhn aus Niedervorschütz hatte einen anderen Kritikpunkt vorzubringen: Der Preis für ein HNA-Abo sei für manche Rentner zu hoch angesetzt. Er regte einen Spezialpreis für Rentner-Abos an.

Fritz Strack aus Gensungen interessierte sich für ein ganz bestimmtes Thema: Die Sanierungsarbeiten an der Felsberger Ederbrücke. Er freute sich über die Auskunft, dass in der Dienstagsausgabe ein ganzer Artikel dazu stehen werde.

Ein ganz anderes Themengebiet sprach Jacqueline Brückmann aus Spangenberg an. Die 29-Jährige kam mit ihren beiden Söhnen, fünf und knapp vier Jahre alt, vorbei und kritisierte: „Kinder werden in der Zeitung nicht berücksichtigt.“ Bis auf den Comic gebe es in der HNA nichts, was Kinder gern lesen würden – eine spezielle Kinderseite in der Zeitung fände sie deshalb toll. Zum Trost gab’s für die beiden Jungs aber Seifenblasen und Gummibärchen vom HNA-Stand.

Die erwachsenen Leser begeisterten sich eher für Kugelschreiber und Feuerzeuge mit HNA-Logo – aber vor allen Dingen für die blauen und schwarzen Mund-Nasen-Masken. Die waren am Ende des HNA-Mobil-Besuchs in Gensungen tatsächlich vergriffen.

Termin: Das HNA-Mobil macht am Donnerstag, 3. September, 10 bis 12 Uhr, vor der Gemeindeverwaltung in Malsfeld Station.

Von Claudia Feser Und Judith Féaux De Lacroix

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