Nach Aus bei GNTM: Yara-Sophie aus Felsberg startet trotzdem durch

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Hat viel vor: Yara-Sophie Pilgram aus Felsberg.

Auch wenn Yara-Sophie Pilgram der Durchbruch bei der Modelshow „Germanys Next Topmodel“ verwehrt blieb, ihre Modelkarriere startet auch so gerade richtig durch.

Die 20-Jährige aus Felsberg steht für Fotoshootings und Werbefilme vor der Kamera. Gerade erst in Kapstadt in Südafrika – vom Licht dort schwärmen die Fotografen – und in diesem Monat noch in London.

Die Teilnahme an der bekannten TV-Modelsuche sei ein Spaß gewesen, sie wollte schauen, wo sie landet, sagt die fröhliche Abiturientin. Man glaubt es ihr.

Etwa 20.000 Frauen hätten sich beworben und an der ersten Runde – dem Casting – teilgenommen. Sie war in Frankfurt, musste über den Laufsteg stolzieren und einen kurzen Clip aufnehmen. Der Rest des Auswahlverfahrens sei online gelaufen. Immer wieder habe sie kleine Aufgaben für die Produktionsfirma erfüllen müssen: beispielsweise einen kurzen Film mit ihrer Familie und ihrem Freund drehen. Schlussendlich hat es Yara-Sophie geschafft. Sie wird nach Berlin eingeladen, ist unter den letzten 50.

Gemeinsam in Südafrika: Yara-Sophie Pilgram war für ein Shooting in Südafrika. Auch ihr Freund modelt und war gleichzeitig gebucht. Ein besonders schöner Glücksfall, wie die 20-Jährige sagt.

Dort finde eine Auswahl statt, die nicht nur unter modelrelevanten Aspekten erfolge, sagt die 20-Jährige. Ein gewisses Zickenpotenzial sei sicher hilfreich. Es würde darauf geachtet, dass nicht zu viele dabei sind, die bereits Tausende Follower in den Sozialen Netzwerken hätten, und besser auch nicht zu viele, die schon erfolgreich modeln. „Das war jedenfalls mein Eindruck“, sagt Yara-Sophie. Die Mädels hätten eine WhatsApp-Gruppe, sie sei schon ein bisschen gespannt, wie es weitergehe, habe aber in den kommenden Monaten auch sehr viel zu tun. 

Froh sei sie, dass ihr die ewige Warterei erspart bleibe. Stundenlang hätten sie und die anderen gewartet – auf Heidi Klum, die Technik, auf Fotografen – und so gehe es während der Produktion wohl auch weiter. 

So gut es ihr gehe, so schwer war das Aus für andere Teilnehmerinnen. Einige der Mädchen hätten die Schule geschmissen und den Job gekündigt, die seien richtig fertig gewesen, erinnert sie sich. Ihre nächsten Schritte stünden fest, sie möchte an einer Fernuniversität einen Studiengang belegen, der mit Immobilienwirtschaft zu tun habe und müsse sich um ihre Firma kümmern. Dabei geht es? Natürlich um Mode.

Das Modeln laufe parallel. Solange sie Aufträge bekomme, sei das wunderbar. Sie mache derzeit quasi ein „Work and Travel“ (Arbeiten und Reisen) wie viele ihrer Schulkameraden. Nur eben mit Modeljobs. Die Verdienstmöglichkeiten seien dabei unterschiedlich. Millionengagen für die Topmodels stünden Tagesgagen von 1000 Euro plus Spesen gegenüber. Immer noch ein Verdienst, von dem andere träumen. Wie von einer Modelkarriere.

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