Neubau für 13 Millionen Euro entsteht

Neues Seniorenheim in Gensungen soll 2022 eröffnen

Auf der Baustelle für das Seniorenheim in Gensungen: vorne die künftige Betreiberin, Monika Egger, hinten von links Stefan Schunke (VR-Bank Bad Salzungen/Schmalkalden), Felsbergs Bürgermeister Volker Steinmetz, Erster Stadtrat Jürgen Rath, Sven Maier (Baufirma Emmeluth), Stephan Bonk (PIB-Invest), Kai Emmeluth (Baufirma Emmeluth).
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Auf der Baustelle für das Seniorenheim in Gensungen: vorne die künftige Betreiberin, Monika Egger, hinten von links Stefan Schunke (VR-Bank Bad Salzungen/Schmalkalden), Felsbergs Bürgermeister Volker Steinmetz, Erster Stadtrat Jürgen Rath, Sven Maier (Baufirma Emmeluth), Stephan Bonk (PIB-Invest), Kai Emmeluth (Baufirma Emmeluth).

Großbaustelle im Ortskern von Gensungen: Auf dem Gelände der ehemaligen Molkerei Prinz entsteht ein Seniorenheim. Die Einrichtung soll Anfang 2022 eröffnet werden und Platz für 91 Bewohner bieten.

Gensungen - Darauf haben die Gensunger lange gewartet: Das geplante Seniorenheim auf dem Gelände der ehemaligen Molkerei Prinz zwischen Müllergasse und Bahnhofstraße nimmt Form an. Die Bodenplatte ist fertig und die ersten Wände aus Kalksandstein-Elementen stehen auch schon. „Es geht gut voran“, sagte Kai Emmeluth, Geschäftsleiter der Baufirma Emmeluth. Noch im September könne der erste Deckenabschnitt betoniert werden, schätzte er.

Anfang 2022 soll das Seniorenheim eröffnen, kündigten Monika Egger und Ina Kühne von der Potsdamer Betreiberfirma Fontiva an. „Wir schaffen ein Heim, das ein echtes Daheim sein soll“, versprach Egger.

91 Einzelzimmer mit eigenem Bad und WC wird es geben, darüber hinaus Restaurant und Café, Therapieräume und Pflegebad, Friseur und Bibliothek sowie große Gartenterrassen. Individuelle Pflege und familiäre Betreuung sowie die Organisation ärztlicher Hilfe – all das soll das Seniorenheim bieten.

Mit der Eröffnung sollen zudem etwa 70 Arbeitsplätze entstehen, sagte Egger: „Denn wir machen alles aus einer Hand, von der Küche bis zur Reinigung.“

Ein Seniorenheim für Gensungen sei dringend notwendig, betonte Helio Zimmermann vom Gensunger Ortsbeirat.

„Wir sind dankbar, stolz und freuen uns, dass eine solche Bereicherung für die Ortsmitte geschaffen wird.“ Das sah auch der Gensunger Kurt Karpenstein so, der auf der Baustelle vorbeischaute. „Toll, dass das hier her kommt“, sagte der 74-Jährige. Er kann sich gut vorstellen, selbst eines Tages eines der Zimmer in dem Seniorenheim zu beziehen. Dass die Eisenbahnstrecke direkt nebenan verläuft, störe ihn nicht. Im Gegenteil: Züge gucken mache ihm Spaß.

Stefan Schunke, Projektleiter bei der VR-Bank Bad Salzungen/Schmalkalden, schätzt die Baukosten auf 13 Millionen Euro. 2019 wurden die Kosten noch auf 10 Millionen Euro geschätzt. Grund für die Kostensteigerung sei zum einen, dass die Nutzfläche des Seniorenheims vergrößert wurde. Zum anderen seien die Baukosten zuletzt gestiegen.

PIB-Invest hat weitere Pläne in Gensungen: Die Firma will in unmittelbarer Nähe zu dem Pflegeheim seniorengerechte Wohnungen ansiedeln. Hierfür habe man mehrere Grundstücke im Auge, mit den Eigentümern müsse aber noch verhandelt werden, sagte Stephan Bonk von PIB-Invest. (Judith Féaux de Lacroix)

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