Ortsbeirat Gensungen beriet über den Hayessen-Platz

Zustimmung und Kritik

Die Fläche auf der Ostseite des Bahnhofes zwischen Bahnsteig und Poststraße/Mittelhöfer Straße in Gensungen
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Neuer Vorschlag für den Egbert Hayessen-Platz: Die Fläche auf der Ostseite des Bahnhofes zwischen Bahnsteig und Poststraße/Mittelhöfer Straße sollte nach dem Widerstandskämpfer benannt werden.

Gensungen – Der neue Vorschlag des Gensunger SPD-Politikers Dr. Kai-Uve Hanitsch, den Platz zwischen dem Bahnhof Gensungen und der Poststraße/Mittelhöfer Straße nach dem Widerstandskämpfen Egbert Hayessen zu benennen, ist im Ortsbeirat Gensungen allgemein positiv bewertet worden.

Es gab während der Diskussion allerdings eine kritische sowie eine ablehnende Äußerung. Offiziell abgestimmt wurde nicht. Man will zunächst das Gespräch abwarten, das Stadtverordnetenvorsteher Stefan Umbach jüngst bei einem Treffen der Bürgerinitiative (BI) „Ein Platz für Egbert Hayessen“ angeregt hatte – die HNA berichtete.

Wie Umbach mitteilte, hat er Vertreter der BI, des Ortsbeirates Gensungen, der Fraktionen im Stadtparlament Felsberg sowie des SPD-Ortsvereins Gensungen für den 30. Juni eingeladen: „Danach sehen wir, wie es weitergeht.“ Nach dem Treffen werde es sicher eine Abstimmung im Ortsbeirat mit.

Ortsbeiratsmitglied Hanitsch erinnerte daran, dass der Magistrat die Vorschläge der SPD Gensungen und von Dr. Dieter Vaupel, abgelehnt hatte. „Das Thema ist schwierig“, sagte Hanitsch. Es sei schade, dass in der Diskussion „der eine gegen den anderen ausgespielt��� worden sei.

Erfreulich sei, so Hanitsch, dass sein Vorschlag in der jüngsten Zusammenkunft der BI „sehr freundlich aufgenommen“ und positiv bewertet worden sei. „Ich bin froh, dass die Konfrontation ausgeräumt ist“, sagte Hanitsch im Ortsbeirat. Er sei guten Mutes, dass nunmehr eine einvernehmliche Lösung gefunden werde. Die Fläche auf der Ostseite sei „ein schöner, neuer Platz und auch ein würdiger Platz für Hayessen“, zumal er auch in der Achse Bahnhof-Mittelhof liege.

Bedenken äußerte ein Ortsbeiratsmitglied. Man sei in Gensungen nicht gut auf Hayessen zu sprechen, formulierte er.

Ein anderes Ortsbeiratsmitglied äußerte sich ebenfalls kritisch. Ansonsten aber gab es weitaus positive Stimmen zu dem Vorschlag von Dr. Hanitsch.

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