Gehwege und Leitlinien noch nicht fertig 

Sanierung der Ortsdurchfahrt Altenburg dauert länger als erwartet

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Ruhe im Dorf: Die Sperrung der Altenburger Ortsdurchfahrt hat für die Bewohner des kleinsten Felsberger Stadtteils durchaus Vorteile, sagt Ortsvorsteher Holmer Weißenstein – hier an einem noch unfertigen Gehwegstück. 

Altenburg. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten, die im August 2017 begonnen hatten, im Dezember desselben Jahres beendet sein. Tatsächlich werden sie sich nun noch hinziehen.

Für den Durchgangsverkehr ist dieser Teil der Kreisstraße 145 deshalb nach wie vor gesperrt. Die Bewohner des Felsberger Stadtteils können ihre Häuser aber wie gewohnt anfahren.

Die Gründe

Landkreissprecher Stephan Bürger nennt mehrere Gründe für die Verzögerung. Schuld war demnach zum einen die Witterung, zum anderen zusätzlich angefallene Arbeiten, die nicht eingeplant waren.

• Im Spätherbst 2017 habe es sehr viele Regentage gegeben, an denen nicht gearbeitet werden konnte.

• Der Asphalttermin musste laut Bürger wegen des frühen Frosteinbruchs im November in den Dezember verschoben werden.

• Der Breitbandausbau war aufwändiger als gedacht: Um die Kabel zu verlegen, mussten mehr Löcher in die Straße gebohrt werden als gedacht.

• Am Ortsausgang Richtung Felsberg musste die Straßenentwässerung ergänzt und der Kanal verlängert werden.

• Eine Engstelle im Gehweg musste beseitigt werden.

Die Restarbeiten

Noch nicht fertig sind jetzt beispielsweise die Gehwege, diese müssen teilweise noch gepflastert werden. Außerdem fehlen die Leitlinien auf der Straße.

Laut Kreissprecher Bürger sollen die Bauarbeiten voraussichtlich in dieser Woche wieder aufgenommen werden und dann noch etwa vier Wochen dauern.

Die Situation im Ort

Altenburgs Ortsvorsteher Holmer Weißenstein ist nicht überrascht – er hatte bereits zu Beginn der Bauarbeiten im Sommer 2017 prognostiziert, dass die Sanierung länger dauern werde als geplant. Seit Mitte Dezember sei an der Straße nicht mehr gearbeitet worden, schildert er.

Weißenstein und die übrigen Bewohner von Altenburg sehen das allerdings gelassen: „Wir können mit dem jetzigen Zustand ganz gut leben“, sagt der Ortsvorsteher. Die Ortsdurchfahrt sei gut befahrbar, und für die Bewohner sei es angenehm, dass es aufgrund der Sperrung derzeit weniger Verkehr in Altenburg gebe. Denn normalerweise fahren viele Lastwagen durch Altenburg. „Ich kann das verstehen“, räumt Weißenstein ein. Die Ortsdurchfahrt Felsberg sei für Lastwagen sehr eng, da sei es angenehmer, die Strecke über Altenburg zu nehmen.

Nun können die Altenburger noch einige Wochen die Ruhe genießen, bevor wieder der Schwerverkehr durch den Ort rollt. „Wir hoffen einfach, dass die Straße lange hält und nicht gleich von den Lastwagen kaputt gefahren wird“, sagt Weißenstein. Zur Qualität der neuen Straße könne er sich erst äußern, wenn alles fertig sei.

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