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Startschuss im Neuenbrunslarer Neubaugebiet

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Von: William-Samir Abu El-Qumssan

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Sie sind am Projekt Neubaugebiet beteiligt: von links Jens Wegner (Ingenieurbüro Intium), Andreas Hadler (Unternehmer und Eigentümer der Baufläche), Matthias Stöhr (Baufirma Fritz Franke), Ortsvorsteherin Kirsten Konhäuser, Michael Nase (PFL Nase & Partner) und der ehemalige Ortsvorsteher Hilmar Löber. Im Hintergrund das Baugebiet und das Gebäude der Firma Hadler.
Sie sind am Projekt Neubaugebiet beteiligt: von links Jens Wegner (Ingenieurbüro Intium), Andreas Hadler (Unternehmer und Eigentümer der Baufläche), Matthias Stöhr (Baufirma Fritz Franke), Ortsvorsteherin Kirsten Konhäuser, Michael Nase (PFL Nase & Partner) und der ehemalige Ortsvorsteher Hilmar Löber. Im Hintergrund das Baugebiet und das Gebäude der Firma Hadler. © William Abu El-Qumssan

Der Neuenbrunslarer Unternehmer Andreas Hadler will junge Familien ins Dorf holen. Dafür hat er eine Fläche für 16 Grundstücke erworben. Das Gebiet wird nun erschlossen.

Neuenbrunslar – In Neuenbrunslar wird es nun endlich ernst in Sachen Neubaugebiet. Die Bauarbeiten zur Erschließung des Gebiets Am Bornpfad haben begonnen.

„Wenn alles nach Plan läuft, sollte die Erschließung Mitte September abgeschlossen sein“, sagt der Unternehmer Andreas Hadler. Er ist der Eigentümer der gesamten Neubaufläche.

Dort sollen nach Angaben Hadlers insgesamt 16 Grundstücke entstehen, die Größen der Bauplätze sollen zwischen 400 und 900 Quadratmetern liegen.

Das Neubaugebiet befindet sich direkt neben dem Firmengebäude von Hadlers Leuchtmittel-Unternehmen. In die anderen Richtungen soll der Blick laut Hadler aber frei sein.

„Eigentlich wollte die Stadt Felsberg den Bereich erschließen, hatte aber Bedenken“, erklärt Neuenbrunslars ehemaliger Ortsvorsteher Hilmar Löber. Der Stadtverordnete hatte sich schon seit Ende der 1990er Jahre für das Neubaugebiet engagiert. Das Projekt hat nun die Ortsvorsteherin Kirsten Konhäuser geerbt.

Schon ein Jahr vor der Ortsbeiratswahl im vergangenen Jahr habe sich Konhäuser als damalige stellvertretende Ortsvorsteherin in das Thema eingearbeitet. Das Ziel des Neubaugebiets ist für alle Beteiligten klar: Das Gebiet soll vor allem junge Familien ansprechen.

„Die Lage des Gebiets ist optimal“, sagt Konhäuser. In unmittelbarer Nähe sind ein Kindergarten und eine Grundschule mit Ganztagesangebot. „Wenn sich hier neue Familien ansiedeln, muss die Schule auf jeden Fall wachsen“, sagt die Ortsvorsteherin. Der Schwalm-Eder-Kreis wisse von den Ausbauwünschen.

Außerdem nennt Konhäuser eine Hausarztpraxis sowie die Bahnanbindung als attraktive Faktoren für das entstehende Wohngebiet. Sie selbst pendele für ihren Job nach Kassel.

Für das Baugebiet wünscht sich Hadler einen klassischen Siedlungsgedanken, bei dem die Anwohner sich gegenseitig unterstützen. Primär seien zwar junge Familien die Zielgruppe, doch ideal sei natürlich ein Mix mehrerer Generationen.

„Die Hälfte der Grundstücke ist bereits mit Vorverträgen vergeben“, erklärt Unternehmer Hadler. Die Beschlüsse für die Bebauung seien alle gefasst. Nach der Erschließung könne bereits im Oktober angefangen werden zu bauen. (William Abu El-Qumssan)

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