Unwetter beim Lichtermarkt

Unwetter in Felsberg: Ein Fest ohne Lichter

Felsberg. Obwohl der Lichtermarkt in Felsberg am Samstagabend buchstäblich ins Wasser fiel, wurde fröhlich gefeiert.

20 Liter Regen pro Quadratmeter prasselten auf das Marktgelände, ein orkanartiger Sturm riss Pavillons um, viele Helfer mussten die übrigen Zeltstangen mühsam festhalten. Trotzdem kamen nach Angaben von Lars R. Kühn, Vorstandssprecher des ausrichtenden Vereins „Die Partner in der Drei-Burgen-Stadt”, mehr als 1000 Besucher.

Das Unwetter sorgte für die Absage des geplanten Feuerwerks auf der Felsburg. Kühn: „Das satteln wir nächstes Jahr drauf.“ Auch alle übrigen Illuminationen fielen ins Wasser. Trotz des Wettertiefs herrschte bei denen, die das Fest auf dem gesperrten Steinweg bis Mitternacht besuchten und unter Dächern Schutz fanden, Hochstimmung. Moderator Mac Schneider heizte mit Musik und launigen Sprüchen ein, Kinder hatten Spaß beim Schminken und Stockbrot-Backen am Lagerfeuer der Jugendfeuerwehr. „Es läuft doch super“, freute sich Andreas Rietschle, Inhaber des vor 70 Jahren vom Großvater gegründeten Autohauses.

„Wir wollten etwas machen, was Felsberg belebt. Und dafür sorgen, dass man positiv über Felsberg spricht.“ Das war nach den Worten von Cornelia Heise die ursprüngliche Idee des Vereins „Die Partner in der Drei-Burgen-Stadt“: Sie führte vor 13 Jahren zum neuen Logo des Lichtermarktes.

Der erste Fest war nach den Worten Heises – zwölf Jahre lang im Vorstand aktiv – „ein so großer Erfolg, dass wir gesagt haben, das setzen wir fort“. Der Markt soll auch ein Dankeschön an die Kunden sein. Vorstand Lars R. Kühn: „Beim Lichtermarkt ziehen alle an einem Strang.“ Der Verein hat mittlerweile 45 Mitglieder, anfangs waren es noch 65. 

Lichtermarkt in Felsberg

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