US-Wahl 2020

US-Amerikaner aus Felsberg: Darum hätte er Donald Trump gewählt

Trump-Fan: Der US-Amerikaner Thomas McEnaney aus Hesserode verfolgt aufmerksam die Wahl. Er hofft auf einen Wahlsieg des amtierenden Präsidenten Donald Trump.
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Trump-Fan: Der US-Amerikaner Thomas McEnaney aus Hesserode verfolgt aufmerksam die US-Wahl 2020. Er hofft auf einen Wahlsieg des amtierenden Präsidenten Donald Trump.

Wer gewinnt die US-Wahl 2020 in den USA? Wenn es nach Thomas McEnaney ginge, sollte Donald Trump siegen. Wir sprachen mit dem US-Amerikaner.

Hesserode – Die US-Wahl 2020 erhitzt die Gemüter von Beobachtern wie bei keiner Wahl zuvor. Auch Menschen aus dem Altkreis Melsungen fiebern mit. Wir wollten an dieser Stelle einen US-amerikanischen Biden-Befürworter und einen Trump-Anhänger vorstellen. Sie sollten berichten, wie sich die aktuelle Entwicklung auf sie und ihr Umfeld auswirkt. Sie sollten uns näher bringen, wie es zu dieser Spaltung hat kommen können.

Bereit erklärt mitzumachen hat sich jedoch nur einer: Thomas McEnaney. Er hat zwar diesmal nicht gewählt. Doch wenn er seine Stimme abgegeben hätte, dann für Donald Trump. „Er ist ein Präsident für alle Amerikaner“, sagt McEnaney. „Er will, dass alle Amerikaner die Möglichkeit bekommen, erfolgreich zu sein.“

US-Wahl 2020: Donald Trump habe viel für das Land getan

McEnaney stammt aus Long Island im Bundesstaat New York, wurde 1985 als Soldat in Deutschland stationiert und lebt seit 1992 mit seiner Frau im Felsberger Stadtteil Hesserode. Bei der US-Wahl 2016 hatte der 63-Jährige gewählt – und für Donald Trump gestimmt. Der Präsident habe seine Erwartungen nicht enttäuscht. „Er hat viel für das Land getan“, ist McEnaney überzeugt.

Er lobt die Außenpolitik des Präsidenten: Während der Rest der Welt China erlaube, die Macht an sich zu reißen, stelle sich Trump dem entgegen, so McEnaney. Auch das Friedensabkommen im Nahen Osten sei ein Beispiel für die Verdienste des Präsidenten. Der Vorwurf, Trump sei ein Rassist, sei falsch, findet McEnaney. Der Präsident habe sehr viel für die schwarze Community in den USA getan: Es seien Arbeitsplätze auch für Schwarze geschaffen worden. „Er ist ein guter Mann“, sagt McEnaney über Trump.

US-Wahl 2020: Schwester des Amerikaners mag Trump nicht

In den Medien, so empfindet es McEnaney, werde aber nur negativ über Trump berichtet. „So entsteht ein falsches Bild von ihm. Trump ist in den Medien immer der Böse.“ Mit ihrer einseitigen Berichterstattung trügen die Medien zur Spaltung des Landes bei. Eine Spaltung, die auch durch McEnaneys eigene Familie geht: Seine Schwester beispielsweise wählt die Demokraten.

Er telefoniere häufig mit ihr und diskutiere über Politik, erzählt McEnaney. Doch die Art und Weise, wie seine Schwester argumentiere, sei typisch für viele Trump-Gegner, sagt der 63-Jährige: Sie möge Donald Trump als Mensch nicht. „Aber man wählt einen Präsidenten doch nicht wegen seiner Persönlichkeit, sondern wegen dem, was er für sein Land tut.“ (Judith Féaux de Lacroix)

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