Wartende bekamen Wasser

Langer Stau nach Hitzeschäden auf der A7 - Strecke wieder befahrbar

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Nichts geht mehr auf der A7: In Fahrtrichtung Norden stehen die Fahrzeuge nach Hitzeschäden erstmal still.

Guxhagen. Über Stunden herrschte am Mittwoch Chaos auf der A7 bei Guxhagen. Tausende Fahrzeuge standen bei brütender Hitze im Stau.

Aktualisiert um 17.51 Uhr - Wegen Straßenschäden auf der A7 bei Guxhagen staute sich der Verkehr in nördliche Richtung. Familien mit kleinen Kindern, Rückkehrer aus dem Urlaub, zahlreiche Lkw-Fahrer – alle waren betroffen von der Sperrung zweier Fahrspuren bei Guxhagen. 

Erst am Nachmittag, als die Spuren freigegeben wurden, löste sich der Stau langsam auf. Weil die Schäden in einem Baustellenbereich auftraten, sei es nicht möglich gewesen, die Standspur für den Verkehr freizugeben, teilte Horst Sinemus von Hessen Mobil mit. Das verschärfte die Situation zusätzlich. 

So mancher Autofahrer hatte seine Getränkevorräte aufgebraucht. Ein Autofahrer aus München, der auf einem Parkplatz bei Melsungen Schutz vor der Hitze gesucht hatte, sagte, dass er über eine Stunde gestanden habe, bevor es weiterging. Er war gerade auf dem Weg zur Nordsee in den Urlaub, als er in den Stau geriet. 

Wegen der großen Hitze, die auf der Autobahn herrschte, hatte die Polizei am Mittag die Feuerwehren Melsungen und Guxhagen alarmiert – um die wartenden Verkehrsteilnehmer mit Wasser zu versorgen. Mehrere Paletten Getränke hatten die Einsatzkräfte bei der Edeka-Zentrale in Melsungen aufgeladen. 

Wasser für die Wartenden: Die Feuerwehr lud Paletten mit Wasser in die Fahrzeuge, um die Wartenden im Stau damit zu versorgen.

Doch gerade als die Melsunger Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen von den Anschlussstellen Malsfeld und Melsungen auf die A7 aufgefahren war, rollte der Verkehr wieder an. Nicht eine Flasche Wasser mussten die Einsatzkräfte ausgeben. Die Einsatzkräfte aus Melsungen wollen die Getränke bis zum Ende der Hitzeperiode einlagern. „Wer weiß, ob sie nicht in den nächsten Tagen beim nächsten größeren Stau, oder gar bei einem Brand, benötigt werden“, heißt es von der Feuerwehr.

Erste Schäden bereits am Wochenende aufgetreten

Nachdem bereits am Wochenende Straßenschäden aufgrund der enormen Hitze aufgetreten waren, haben sich am Dienstagabend weitere Fugen geöffnet, teilt Horst Sinemus von Hessen Mobil mit. Seit Mittwochmorgen reinigte eine Wasserhochdruckfräse mit einer großen Arbeitsbreite die Fahrbahn. 

Der Fugenschaden stelle keine Gefahr dar. Es werde jedoch auf die Situation mit Schildern hingewiesen. Ein Tempolimit von 80 Stundenkilometern bleibt solange bestehen, bis die Schäden beseitigt sind, heißt es von Sinemus.

Viele Autofahrer nutzten die Gelegenheit, den Stau auf dem Autohof Malsfeld vorerst aus dem Weg zu gehen. Wir haben uns dort mal umgesehen.

Dieses Video ist ein Inhalt der Videoplattform Glomex und wurde nicht von der HNA erstellt. 

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