Kilometerlanger Rückstau

Unfall mit vier Lastwagen auf der A7 bei Guxhagen

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Auf der A7 bei Guxhagen gab es einen Unfall.

Zu einem Unfall, an dem insgesamt vier Lastwagen beteiligt waren, kam es am Dienstagabend kurz nach 18.00 Uhr auf der A7 in Höhe der Anschlussstelle Guxhagen in Richtung Kassel.

Kurz vor der Baustelle über die Fuldabrücke, an der es eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, hatte ein Sattelschlepper ohne auf die anderen Fahrzeuge zu achten die Fahrspur gewechselt. Zwei werksneue Lkw, die sich auf der Überführungsfahrt von Mannheim her befanden, konnten noch rechtzeitig abbremsen. 

Ein hinter ihnen fahrender Lastwagenfahrer, ein 37-Jähriger aus Polen, bemerkte das Bremsmanöver zu spät und fuhr auf den zweiten Lastwagen auf. Dieser wurde durch den Aufprall auf die vor ihr fahrende Zugmaschine geschoben. Der auffahrende polnische Lkw wurde am Führerhauses schwer beschädigt. 

Der Fahrer blieb bei dem Unfall nahezu unverletzt.

Der den gesamten Unfall verursachende Sattelzug fuhr ohne sich um den Unfall zu kümmern weiter. Die anderen Fahrer bemängelten gegenüber der Polizei die unsichere Fahrweise des Sattelzuges, die ihnen schon kurz hinter der Anschlussstelle Melsungen aufgefallen war.

Der Unfall wurde von anderen Fahrern gemeldet. Da sie von einem eingeklemmtem und schwerverletztem Fahrer ausgegangen waren, wurden auch der Notarzt aus Melsungen, ein Rettungswagen und die Freiwillige Feuerwehr Melsungen alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte sich der Fahrer schon selbst aus seinem Fahrzeug befreit. Er war nahezu unverletzt geblieben und wurde vom Rettungsdienst an der Unfallstelle ambulant versorgt. Insgesamt waren 19 Rettungskräfte von DRK und Feuerwehr vor Ort.

Der Verkehr wurde um den Unfall herumgeleitet.

Der Verkehr in Richtung Nord kam auf der Höhe der Anschlussstelle Guxhagen durch die Trümmerteile auf der Fahrbahn fast komplett zum Erliegen. Bis die beschädigten Fahrzeuge abgeschleppt waren, leiteten die Beamten der Autobahnpolizei aus Baunatal den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Es kam zu einem kilometerlangen Rückstau. Die Beamten schätzen den Gesamtschaden auf 50.000 Euro.

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