Gruppen aus ganz Nordhessen

Astralkörper in Ekstase: Freundschaftstanzen der Männerballetts fand in Guxhagen statt

Die Gastgeber: Die Ranzengarde der Karnevalsgesellschaft Blaue Funken Guxhagen eröffneten die Tanzveranstaltung mit einer tänzerischen Zeitreise. Fotos: Wenderoth

Guxhagen. Astralkörper in Ekstase, festes Fleisch in feschem Fummel – dieses Motto für das Freundschaftstanzen der Männerballetts im Bürgersaal in Guxhagen traf voll zu.

14 Männergruppen aus ganz Nordhessen hatten den Blauen Funken aus Guxhagen, die in diesem Jahr das Event aus Anlass ihres 55-jährigen Jubiläums ausrichteten, zugesagt.

Es standen nur Männer auf der Bühne, bis auf eine Ausnahme: die Stadtgarde des CCE Empfershausen hatte als einzige Gruppe mit ihrem Tanzmariechen Miriam Brandau eine Frau dabei. Hinter der Bühne hatten allerdings die Frauen das Sagen, denn alle Männerballetts werden von Frauen trainiert.

Schon eine Stunde vor dem Beginn der Tanzaufführungen herrschte bei den 500 Besuchern gute Stimmung. Dafür sorgte die Band Oktaven-Schock, die mit Karnevals- und Schunkelliedern den Gästen einheizte.

Das Programm eröffnete die Ranzengarde der Hausherren mit ihrer Zeitreise. Dann ging es Schlag auf Schlag. Ein choreografischer Höhepunkt jagte den nächsten. Da waren Krankenschwestern und Ärzte auf der Bühne, die tänzerisch das Gesundheitswesen parodierten. Die harten Kerle aus Holzhausen im Reinhardswald hatten zum Superbowl ihre Cheerleaderinnen mitgebracht. Alle Gruppen wurden von Sitzungspräsident Karl-Heinz Spengler und den beiden Jungmoderatoren Brian Hnatek und Martin Heppler begrüßt. Zum Abschluss der Tänze erschallten dann die Schlachtrufe der jeweiligen Gruppen.

Sorgten für Sicherheit am Strand: Das Männerballett des CCE Empfershausen als Baywatch-Truppe.

 

Die Frösche der Grazien aus Nieste feierten eine Party im Seerosenteich mit vielen akrobatischen Vorführungen. In den Urwald ging es mit den Knallfröschen der Lossesterne aus Kaufungen. Menschenfresser, Eingeborene, Affen und andere wilden Tieren wirbelten über die Bühne und zeigten, wie es im Urwald zugeht.

Um aber in den Urwald zu kommen, musste man erst mit den Stewardessen der Urwaldelfen-Fluglinie aus Hofgeismar fliegen und sich von ihnen auf dem Flug verwöhnen lassen.

Wer das nicht heil überstand, konnte sich in der Notaufnahme für Simulanten der Wonneproppen aus Lohfelden behandeln lassen.

Wer als geheilt entlassen wurde, und keinen Job hatte, konnte sich im JobcentA der Großenritter Muskeltiere vermitteln lassen.

Nach einem über dreistündigen Programm gab es donnernden Applaus für die Akteure, aber auch für die Trainerinnen und Maskenbildnerinnen. Viele der Tänzer hätten auch dank der Schminkkunst und der Kostüme in jedem Schönheitswettbewerb für Frauen teilnehmen können.

Im nächsten Jahr richten die Stadtnarren Fritzlar das Treffen aus.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.