Vitos Kurhessen

Bau soll 2021 starten: 100 Interessenten für Wohnen an der Klostermauer in Guxhagen

Wohnen hinter historischer Klostermauer: Vitos will möglichst noch im kommenden Jahr mit der Errichtung der ersten Häuser beginnen. Foto: Peter Dilling

Wann das Wohnbauprojekt von Vitos Kurhessen mit 18 Appartements für betreute psychisch erkrankte Klienten und 20 Wohneinheiten für Externe entlang der Mauer des Klostergartens Breitenau realisiert wird, ist noch unklar.

 „Wir hoffen, dass wir noch 2021 starten können“, teilte Vitos-Pressesprecherin Andrea André auf Anfrage mit. Das hänge davon ab, wie schnell der Bebauungsplan während der Coronakrise fertiggestellt werde. Das Interesse an den geplanten Wohnungen scheint aber das Angebot schon jetzt weit zu übersteigen: An mehr als 100 Interessenten verschicke man Newsletter, sagte André.

Die Gemeindevertreter von Guxhagen hatten bereits in ihrer April-Sitzung die Aufstellung des Bebauungsplans beschlossen. Mit der Umsetzung hat Vitos das Kasseler Büro für Landschafts- und Städtebauarchitektur (pwf) beauftragt.

Grundlage der Planung ist der preisgekrönte Entwurf des Kasseler Architekturbüros LOMA, der ein Ensemble von mehreren Einzelhäusern, eine Begegnungsstätte und ein Café vorsieht und der sich harmonisch in das denkmalgeschützte Areal der Gedenkstätte Breitenau einfügen soll. Das neue 10 000 Quadratmeter Fläche umfassende Quartier soll ein Zusammenleben von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen fördern. LOMA hatte mit diesem Konzept vergangenes Jahr den von Vitos ausgeschriebenen bundesweiten Architektenwettbewerb gewonnen.

Man habe sich entschieden, den Siegerentwurf in Eigenregie umzusetzen und werde sich dabei zunächst auf den nördlichen Rand des Klostergartens konzentrieren, teilte André mit.

Einige Altgebäude seien bereits auf dem Areal abgerissen worden, um Platz zu schaffen. Gerade werde der Abriss von Garagen ausgeschrieben. Es gebe mehrere Optionen für das Siedlungskonzept und die Finanzierung des Projekts. „Konkretes können wir dazu in einigen Monaten sagen“, kündigte die Pressesprecherin an. „Wir planen die Erstellung von zwei Gebäudeentwürfen mit je einer Baukostenschätzung, die wir künftigen Bauinteressierten auf der Liegenschaft zur Auswahl zur Verfügung stellen möchten“, erklärte André. 

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