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Förderprojekt unterstützt Guxhagen bei Kommunalem Entwicklungskonzept

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Von: Fabian Becker

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In Guxhagen soll sich einiges ändern: Die Gemeinde erarbeitet im Förderprojekt Dorfmoderation ein Kommunales Entwicklungskonzept. archi
In Guxhagen soll sich einiges ändern: Die Gemeinde erarbeitet im Förderprojekt Dorfmoderation ein Kommunales Entwicklungskonzept. archi © Ruth Brosche

Guxhagen nimmt am hessischen Förderprojekt Dorfmoderation teil. Die Zuwendung über 20.000 Euro deckt 70 Prozent der Kosten für die KEK-Erstellung ab.

Guxhagen – Guxhagen hat die Zusage zur Teilnahme am hessischen Förderprojekt Dorfmoderation. „Das Förderprojekt gibt uns als Gemeinde die Möglichkeit, verschiedene Bereiche des dörflichen Lebens nach Verbesserungen unter die Lupe zu nehmen“, sagt Bürgermeisterin Susanne Schneider. Guxhagen hatte sich 2022 für das Projekt beworben.

Entwicklungskonzept

„Die Gemeinde erarbeitet in der Dorfmoderation mit dem Planungsbüro AG Stadt aus Kassel ein Kommunales Entwicklungskonzept (KEK)“, erklärt Schneider. Mit dem Zuwendungsbescheid über 20.000 Euro würden 70 Prozent der Kosten für die KEK-Erstellung abgedeckt.

Das KEK beinhalte die Beschreibung der vorhandenen Infrastruktur, zu der die Bürgermeisterin außer dem Wegenetz und der Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr auch das Vorhandensein von Gemeinschaftseinrichtungen wie Dorfgemeinschaftshäusern, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten zählt. Auch die Darstellung der Entwicklungsmöglichkeiten in der Gemeinde gehöre zu dem Konzept.

Dann geht es laut Schneider unter anderem um die Dorfentwicklungsplanung, in der die Infrastruktur, die öffentliche Daseinsvorsorge, Freiflächen und das Ortsbild eine Rolle spielten. Ein weiteres Thema: städtebaulich verträglicher Rückbau. „Damit ist gemeint, dass auch mal alte Gebäude abgerissen werden, um Platz für Neues zu schaffen oder dass Gebäude anders genutzt werden“, sagt sie. So könne zum Beispiel aus einer ungenutzten Scheune eine Kulturscheune werden, in der Auftritte von Künstlern denkbar seien. Hinzu kämen die Umnutzung, die Sanierung und der Neubau in den Guxhagener Ortskernen.

Ziel

„Ziel der Dorfmoderation ist, die Vielfalt dörflicher Lebensformen, das bau- und kulturgeschichtliche Erbe sowie den individuellen Charakter der Gemeinde zu erhalten“, sagt Schneider.

Die Entwicklung in der Gemeinde solle gestärkt und die Energieeffizienz gesteigert werden.

Private Förderung

Die Guxhagener könnten auch privat Zuschüsse aus dem Programm erhalten, erklärt Schneider. „Die Voraussetzung dafür ist, dass sich ihre Immobilie in einem von rund 100 Förderschwerpunkten befindet“, sagt sie. Informationen dazu gibt es auf zu.hna.de/kek0123 im Internet.

Bürgerbeteiligung

Ihre Mitwirkung und der Aufbau von Netzwerken seien in dem Förderprojekt besonders wichtig. „Es kommt auf alle an“, sagt Schneider. Um sich ein Bild über die Ortsteile zu verschaffen und erste Ideen zu sammeln, hätten im Dezember Begehungen aller Ortsteile mit den Ortsvorstehern, politischen Vertretern und Akteuren vor Ort stattgefunden.

Workshop

„Diese Ideen aus den Ortsbegehungen werden in einem Projektworkshop vorgestellt und dann durch Anregungen der Teilnehmer, die dabei in kleinen Gruppen zusammengetragen werden, ergänzt“, erklärt die Bürgermeisterin. Der Workshop findet am Dienstag, 31. Januar, ab 18.30 Uhr im Bürgersaal an der Dörnhagener Straße 30 statt. (Fabian Becker)

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