Ohne Wertmarke duschen

Freibad Guxhagen: Sanitärbereich und Kaltwasseranlage erneuert

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Modern: Markus Günther (von links), Kevin Härtling, Bürgermeister Edgar Slawik und der Erste Beigeordnete Bernd Hohlbein f reuen sich über den neuen Sanitärbereich im Freibad Guxhagen. 

Veraltete Technik und verkalkte Brauseköpfe gehören im Freibad Guxhagen der Vergangenheit an. Der Sanitärbereich und die Kaltwasseranlage wurden erneuert.

Nachdem die Außenanlage des Schwimmbads bereits im Laufe der vergangenen Jahre komplett neu gestaltet wurde, wurde während der Schließzeit im vergangenen Winter neben dem Sanitärbereich auch die komplette Kaltwasseranlage des Feibades erneuert.

Das sei nötig gewesen, da es im Sommer 2018 immer wieder zu erheblichen Problemen gekommen sei, macht Guxhagens Bürgermeister Edgar Slawik deutlich. „Die Zuleitungen waren zum Teil defekt und es kam zu Druckverlusten und Ausfällen“, sagt Kevin Härtling, Fachangestellter für Bäderbetriebe im Freibad Guxhagen. Im Zuge dieser Sanierungsarbeiten wurde auch der Sanitärbereich neu gestaltet. Die Räume erhielten nicht nur neue Fenster, sondern auch die Duschen, Toiletten und Waschbecken wurden erneuert und modernisiert.

Für die Duschen seien jetzt keine Wertmarken mehr erforderlich, sagt Härtling. Außerdem wurden Boden und Wände neu gefliest. Weiter wurden Trennwände zwischen den Duschen und den Pissoirs im Herrenbereich eingebaut. Neue Lampen und Malerarbeiten runden die Sanierungsarbeiten ab. Farblich wurde der Bereich in anthrazit und rot gehalten und so an die Außenanlage angepasst. Das erhöhe den Wiedererkennungswert, sagt Slawik. Und er betonte dass ein veralteter Sanitärbereich, auch wenn er hygienisch einwandfrei sei, oft einen Schmuddelcharakter habe. Damit ist jetzt allerdings endgültig Schluss.

Gesamtkosten von 150.000 eingeplant 

Dennoch sind die Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen. Der Umbau der Sammelumkleidekabinen sowie der Einbau einer Behindertentoilette sind für den kommenden Winter geplant.

Für die Sanierung der Kaltwasserversorgung, des Sanitärbereichs mit Behindertentoilette und der Umkleidekabinen hat die Gemeinde Guxhagen Gesamtkosten von 150 000 Euro eingeplant.

Dieses Geld sei gut angelegt, sagt Kevin Härtling, denn aus dem in die Jahre gekommenen Schwimmbad mit 1970er-Jahre-Charme sei nun ein modernes Familienbad mit Wohlfühlcharakter geworden. Zukünftig wollen Härtling und sein Kollege Markus Günther das Spektrum des Freibades erweitern.

„Wir wollen Animation und Wassersport wie Aquagymnastik anbieten“, verrät Härtling. Normale Freibäder hätten ausgedient. „Die Leute wollen im Schwimmbad bespaßt werden“, sagt er.

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