Über 100 Einsatzkräfte vor Ort

Guxhagen: Brand in einem Landwirtschaftsbetrieb in der Silvesternacht - 300.000 Euro Schaden

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Feuer in einer Lagerhalle eines Aussiedlerhofes bei Guxhagen: Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus.

Ein landwirtschaftliches Gebäude in Guxhagen stand in der Silvesternacht in Flammen. Über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes waren vor Ort.

  • Großeinsatz der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes in Guxhagen.
  • Eine Lagerhalle eines Landwirtschaftsbetriebs stand in Flammen.
  • Der Schaden wird auf 300.000 Euro geschätzt.

Update, 01.01.2020, 11.43 Uhr: Ein landwirtschaftliches Gebäude in Guxhagen stand in der Silvesternacht in Flammen. Über 120 Einsatzkräfte aus Guxhagen, Melsungen und Edermünde-Grifte waren vor Ort, ebenso das Technische Hilfswerk aus Homberg. 

Vorbeifahrende Autofahrer hatten das Feuer bemerkt und gemeldet

Laut Feuerwehr hatten vorbeifahrende Autofahrer gegen 0.45 Uhr das Feuer in den Gebäuden des Aussiedlerhofes auf dem Brunkelsberg zwischen Guxhagen und Grifte bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus

Als die Einsatzkräfte an der in der Nähe der A 7-Auffahrt gelegenen Brandstelle ankamen, schlugen die Flammen schon aus einem Maschinenschuppen. Unter der Dachverkleidung und einer Solaranlage auf dem Dach fraßen sich die Flammen rasend schnell in eine Scheune, Lagerräumen und Stallungen weiter.

Kühe in angrenzenden Ställen waren nicht vom Brand betroffen

Ein Schlepper wurde bei dem Brand vollkommen zerstört.

Das Feuer zerstörte unter anderem einen Schlepper und mehrere landwirtschaftliche Maschinen. Auch Futterweizen und Strohballen brannten nieder. Glücklicherweise waren die Kühe in den angrenzenden Ställen nicht vom Feuer betroffen.

Hofbesitzer feierte Silvester bei einem Nachbarn

Der Besitzer des Aussiedlerhofes war nicht auf seinem Hof, als der Brand ausbrach. Er feierte mit seiner Familie auf einem nahegelegenen Bauernhof ins neue Jahr. Als er die Sirenen hörte, ging er auf den Balkon. Da sah er schon den Feuerschein und die riesige Rauchwolke.

Feuerwehrleute sorgten im Kuhstall für frische Luft

Aus mehreren Strahlrohren wurden die Flammen bekämpft. Nach dem Eintreffen der Melsunger Drehleiter auch mit einem Wenderohr aus dem Leiterkorb. In einen Rinderstall wurde mit einem Hochdrucklüfter Luft geblasen, um den Rauch von den Tieren fernzuhalten und ihnen Frischluft zuzuführen.

Die Edermünder Feuerwehrleute bauten eine über 800 Meter lange Löschwasserversorgung von der Eder bis zur Brandstelle auf. Auch das THW aus Homberg war mit einem Kipper und einem Teleskoplader an der Brandstelle. Vor Ort waren auch ein Rettungswagen und die Polizei sowie Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, Landrat Winfrid Becker und Mario Missler vom Regierungspräsidium.

Löscheinsatz bis zum Mittag an Neujahr

Die Löscharbeiten dauerten bis zum Mittag des Neujahrstages an. Noch vor Tagesanbruch versorgte das DRK Körle-Guxhagen die Einsatzkräfte mit heißer Suppe und heißen Getränken.

Lagerhalle konnte nicht gerettet werden

Das THW aus Homberg holte mit einem Teleskoplader die immer noch brennenden Strohballen aus der Scheune. Noch auf dem Greifarm des Laders loderten die Flammen in dem Stroh immer wieder auf. Die Feuerwehrleute löschten sie vor der Halle ab, bevor sie der Landwirt und seine Helfer auf das freie Feld brachten. Die Maschinenhalle konnte nicht gerettet werden, sie musste, um an alle Glutnester zu kommen, eingerissen werden.

Brand in Landwirtschaftsbetrieb: 100 Einsatzkräfte rückten nach Guxhagen aus

Brand in einem Landwirtschaftsbetrieb in Guxhagen
 © Helmut Wenderoth
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Einsatzleiter Markus Brandenstein zum Einsatz in Guxhagen

 „Die Zusammenarbeit der Feuerwehren untereinander und auch mit den anderen Rettungskräften hat hervorragend geklappt. Probleme hatten wir mit der Löschwasserversorgung, bis die Leitung von der Eder aufgebaut war. Wir brauchten, gerade in der Anfangsphase der Brandbekämpfung, enorm viel Löschwasser. Solche Mengen konnte uns der Hydrant an dem Hof nicht liefern. Im Laufe der Nacht machten uns die bis weit unter den Gefrierpunkt sinkenden eisigen Temperaturen zu schaffen. Teilweise sind uns Strahlrohre und Löscharmaturen eingefroren. Trotz des immensen Sachschadens bin ich froh, dass weder ein Tier zu Schaden kam, noch Einsatzkräfte bei den teilweise sehr gefährlichen Löscharbeiten verletzt wurden. Wir werden noch bis zum Mittwochmittag mit den Löscharbeiten beschäftigt sein, dann beginnt das große Aufräumen und Reinigen von Schutzausrüstung, Fahrzeugen, Schläuchen und Geräten.“

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