Betten für müde Radler:

Erlebnisbauernhof in Grebenau eröffnet nächstes Jahr

+
Mitten in den Bauarbeiten: Am Radweg in Grebenau entsteht gerade der Erlebnisbauernhof von Familie Hildebrand. Im Hintergrund ist ihr künftiges Wohnhaus zu sehen. Von links Yvonne und Kati Hildebrand, Architektin Elke Fischer und Jens Hildebrand. 

Am Radfernweg R 1 in Grebenau ist ordentlich was los. Und das, obwohl die Radfahrsaison noch gar nicht begonnen hat. Direkt am Radweg laufen nämlich derzeit die Arbeiten für den neuen Erlebnisbauernhof von Familie Hildebrand auf Hochtouren.

Am Radfernweg R 1 in Grebenau ist derzeit ordentlich was los. Und das, obwohl die Radfahrsaison noch gar nicht begonnen hat. Direkt am Radweg laufen nämlich derzeit die Arbeiten für den neuen Erlebnisbauernhof von Familie Hildebrand auf Hochtouren (HNA berichtete). Seit Montag wird das hölzerne Wohnhaus der vierköpfigen Familie aufgestellt. Der Aufbau des biologischen Blockhauses locke jeden Tag Besucher an, sagt Jens Hildebrand. In einer Art Lego-Prinzip werden die zugeschnittenen Holzelemente montiert. Jeder Balken ist mit Buchstaben versehen, damit die Arbeiter genau wissen, wo welcher Holzbalken platziert werden muss. Zwei 40-Tonner lieferten die Elemente an, die Holzmenge entspricht etwa 100 bis 200 finnischen Fichten, sagt Elke Fischer, Architektin von Butenas in Knüllwald.

Das Wohnhaus der Hildebrands gehört zum Konzept des Erlebnisbauernhofes. Als Ansprechpartner für die künftigen Übernachtungsgäste wollen sie stets vor Ort sein. Deswegen haben sie ihr Wohnhaus im Grebenauer Ortskern verkauft. „Immer hin- und herzufahren ist zu stressig“, sagt Yvonne Hildebrand.

Bis zu 30 Personen sollen ab dem kommenden Jahr auf dem Hof am Radweg übernachten können – und zwar in direkter Nachbarschaft mit Kaninchen, Schweinen, Pferden und Ziegen. Aufgestellt werden sollen dafür Podhäuser, kleine urige Holzhäuschen. Außerdem können die Besucher auf dem Heuboden im Pferdestall übernachten.

„Der Heuboden ist schon fertig“, sagt Yvonne Hildebrand. Lediglich das Toilettenhäuschen mit Dusche muss noch an die Wasserversorgung angeschlossen werden. Drei Klassen der Grundschule Guxhagen waren neulich bereits auf dem Heuboden zum Frühstücken zu Gast. „Und die waren begeistert. Manche Kinder haben ja noch nie ein echtes Schwein gesehen“, sagt Yvonne Hildebrand.

Seit Anfang des Jahres steht auf dem 4500 Quadratmeter großen Gelände auch eine finnische Grillkota. Diese soll zum einen den Übernachtungsgästen als Aufenthalts- und Speiseraum zur Verfügung stehen, zum anderen aber auch als Veranstaltungsraum vermietet werden.

Eigentlich hatten die Hildebrands geplant, den Hof bereits in diesem Jahr zu eröffnen, doch daraus wurde nichts, erzählt Jens Hildebrand. Bis der Bebauungsplan stand und genehmigt war, hab es doch länger gedauert als angenommen.

Auch wenn bis zum Fuldaradeln im August dieses Jahres noch nicht alles fertig ist, haben sich die Hildebrands als offizielle Radler-Station für diesen Tag angemeldet. In der Grillkota soll’s dann zum Beispiel Bratwurst für die Fahrradfahrer geben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.