In der Nähe der Autobahn

Feuerwehr verhindert Katastrophe: Feld bei Ellenberg stand in Flammen

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Heißer Einsatz: Landwirte und Feuerwehren reagierten schnell. Feld zwischen Guxhagen und Ellenberg stand in Flammen. 

Schon aus vielen Kilometern Entfernung war die Rauchsäule zu sehen, die am Donnerstagnachmittag gegen 15.30 Uhr über einem lichterloh brennenden Weizenfeld stand.

Das Feld, das am Fußweg zwischen Guxhagen und Ellenberg, in der Nähe der A7 liegt, war laut Feuerwehr aus bisher unbekannter Ursache in Brand geraten.

Die meterhohen Flammen zogen immer weiter zu einem Grasweg, der auch schon teilweise in Brand geraten war. Und sie drohten, ein weiteres Feld, das direkt neben der A 7 liegt, in Brand zu setzen. Zwei Landwirte aus Guxhagen und Büchenwerra hatten das Feuer auch bemerkt und waren sofort mit ihren Schleppern und den Anbaugeräten zu den brennenden Flächen gefahren. Dort grubberten sie einen Streifen um die Flammen, sodass das Feuer keine weitere Nahrung fand und die Flammen sich nicht weiter ausbreiten konnten.

Die Feuerwehren aus Guxhagen, Ellenberg und Melsungen löschten mit rund 10.000 Litern Wasser aus mehreren Strahlrohren das Feld und angrenzende Streifen. So verhinderten sie, dass das Feuer den Grasweg übersprang und auf der anderen Seite weitere Flächen in Brand setzte. Das hätte vermutlich auch Auswirkungen auf den Verkehr auf der A 7 gehabt, denn dieses Feld grenzt direkt an die Autobahn.

Für die 25 Feuerwehrleute waren die Löscharbeiten bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius extrem belastend, denn zu den Außentemperaturen kam noch die Hitze von dem Feuer dazu. Daher wurden, sofort nachdem die Flammen gelöscht waren, die Einsatzjacken ausgezogen. Im Zusammenhang mit den jüngsten Feld-, Wald- und Flächenbränden bitten die Feuerwehren um höchste Aufmerksamkeit beim Umgang mit offenem Feuer. Schon ein Funke kann zu einer Katastrophe führen. 

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