Guxhagener Verein will Kastrationspflicht für Katzen

Guxhagen. Die Guxhagener Katzenhilfe zollt der Stadt Borken für die Einführung der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen Respekt. Das teilte Vereinsvorsitzender Dieter Büchling mit.

Zugleich erklärte Büchling: „Wir sind aber der Meinung, dass nur durch eine bundesweite Kastrations- und Kennzeichnungspflicht das Katzenleid begrenzt werden kann und nicht durch die einzelnen Beschlüsse von Städten und Gemeinden.“

Hofkatzen und Streuner

Die Vorschriften müssten auch für Streuner gelten, erklärte Büchling. Ein weiteres Problem seien Hofkatzen, die nicht gefüttert und tierärztlich versorgt würden.

Die Guxhagener Katzenhilfe hat nach eigenen Angaben seit ihrer Gründung im Jahr 2001 mehr als 3600 Katzen kastrieren und kennzeichnen lassen, darunter 65 Prozent Streuner und Straßenkatzen. Eine spürbare Verringerung des Katzenbestandes in den fraglichen Gebieten habe man nur kurzfristig registrieren können.

Nicht kastrierte Freigängerkatzen hätten den Bestand an Streunerkatzen wieder aufgefüllt. Erfolg in der Sache könne nur das Unfruchtbarmachen aller freilebenden Katzen bringen. Büchling: „Die Finanzierung der Streunerkatzen kann nicht den Tierschutzvereinen überlassen werden - hier ist die Politik gefragt.“

Rubriklistenbild: © dpa

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