Veränderungen am Friedhof geplant

In Büchenwerra läuft’s rund: Uwe Hain ist der neue Ortsvorsteher

Uwe Hain ist der neue Ortsvorsteher von Büchenwerra: Die Blumen am Speckenplatz hat er mit seiner Lebensgefährtin gepflanzt. Am Speckenplatz wird außerdem gerade eine E-Ladesäule für Elektrofahrräder installiert.
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Uwe Hain ist der neue Ortsvorsteher von Büchenwerra: Die Blumen am Speckenplatz hat er mit seiner Lebensgefährtin gepflanzt. Am Speckenplatz wird außerdem gerade eine E-Ladesäule für Elektrofahrräder installiert.

Mit den konstituierenden Sitzungen der Ortsbeiräte haben die neuen Gremien ihre Arbeit aufgenommen. In unserer aktuellen Serie Ortstermin stellen wir sie und ihre Ziele in loser Reihenfolge vor.

Büchenwerra – Er will mitmischen, sich im Ort einbringen und etwas verbessern. Obwohl es in Büchenwerra gar nicht viel zu verbessern gibt, findet Uwe Hain. „Es läuft hier richtig gut.“ Seit sechs Jahren wohnt der 56-Jährige in dem 200-Seelen-Örtchen – und nun ist er der neue Ortsvorsteher.

Der Liebe wegen zog Hain aus Schwarzenberg nach Büchenwerra. Und dort meldete er sich direkt bei der Feuerwehr an. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin ist er Umweltbeauftragter im Verein. Die bunten Blümchen in den Kübeln am Speckenplatz haben sie beispielsweise eingepflanzt. „Wenn es etwas zu tun gibt, schreiben wir eine Rundmail und im Nu haben sich 16 bis 18 Leute eingefunden, die anpacken“, sagt Hain. Die Feuerwehr sei ein ganz toller Verein. Außerdem gibt es noch den Verein Kilianskapelle, dessen Mitglieder wieder ein Sommerprogramm auf die Beine gestellt haben – trotz Corona.

Was hingegen in den Sternen steht, ist, wann und ob es wieder ein Sommer am Fluss geben wird. Auf jeden Fall soll es im kommenden Jahr ein Dorffest geben, so Hain. „Wir werden etwas organisieren.“ Aber ob ein so großes Fest organisiert werden könne, bei dem so viele Helfer wie Einwohner beteiligt sind, bezweifelt er. „Aber ein Fest fürs Dorf kriegen wir hin.“ Das aktive Dorfleben ist das, was Hain gut an Büchenwerra gefällt. „Wenn hier der Weihnachtsbaum aufgestellt wird, dann ist das ganze Dorf dabei und alle singen mit.“

Neben Uwe Hain gehören Wolfgang Eberth, Simone Wicke, Pascal Hnatek und Silke Kilian zum Ortsbeirat. „Wir sind eine gute Mischung vom Alter her“, sagt Hain. Von Ende 20 bis Ende 70 reicht der Alterschnitt. Alle sechs Wochen treffen sich die Mitglieder, um aktuelle Dinge zu besprechen. Wobei Gravierendes den Ortsbeirat nicht umtreibe, sagt Hain. Was in naher Zukunft neu gestaltet werden soll, ist der Aufgang zum Friedhof. Denn der sehe etwas heruntergekommen aus. Außerdem müsse eine neue Wasserzapfstelle installiert werden. Und am Speckenplatz wünscht sich der Ortsbeirat einen neuen Schaukasten. Und für alle, die gern E-Bike fahren, wird an dem idyllischen Plätzchen gerade eine Ladesäule installiert. Die soll in wenigen Tagen in Betrieb gehen.

Der Ortsbeirat will sich außerdem dafür einsetzen, dass dort, wo beim Bau der neuen Fulda-Brücke zwei Pappeln gefällt wurden, wieder neue Bäume gepflanzt werden. Die Anregung sei von einem Anwohner gekommen, sagt Hain. Dass es in Büchenwerra so gut laufe, sei einzig und allein den vielen Ehrenamtlichen zu verdanken, die sich für ihren Ort einsetzen, sagt Hain. Die meisten Arbeiten würden von Mitgliedern der Feuerwehr erledigt. Kein Wunder. Die hat fast so viele Mitglieder, wie Büchenwerra Einwohner hat. (Carolin Hartung)

Kontakt: Uwe Hain, Tel. 01 71 / 5 29 48 92; E-Mail: uwe.hain2@gmx.de

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