Gestaltung des Vorplatzes beginnt bald

Sanierung des Guxhagener Bahnhofs: Innen laufen die letzten Arbeiten

Ein echter Hingucker geworden: Das Bahnhofsgeäude in Guxhagen. Innen laufen die letzten Arbeiten, im Frühjahr startet der Bau an den Außenanlagen.
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Ein echter Hingucker geworden: Das Bahnhofsgeäude in Guxhagen. Innen laufen die letzten Arbeiten, im Frühjahr startet der Bau an den Außenanlagen.

In etwa zwei Monaten wird der erste Mieter in den sanierten Bahnhof in Guhagen einziehen. In den Innenräumen laufe derzeit das „Feintuning“, sagte Bürgermeister Edgar Slawik auf Anfrage. Die Arbeiten seien soweit fortgeschritten, dass nun die Fußböden verlegt werden können.

Guxhagen - Einziehen werden in den Bahnhof das Versicherungsbüro von Jörg Fromm, die Bäckerei Most und das Steuerbüro Köhler und Felsch. Während Fromm als erster Mieter voraussichtlich im März einziehen wird, folgen die anderen etwas später, sagt Slawik, voraussichtlich im April. Die Vermietung der Wohnungen könne im Mai/Juni erfolgen. Beide Gebäude seien energetisch auf dem neuesten Stand. Durch das neue Dämmsystem und spezielle Fenster sei es innen erstaunlich leise, sagt Slawik. Auch wenn Züge vorbeirauschen.

Während im Alt- und Neubau die letzten Arbeiten laufen, steht die Gestaltung des Bahnhofsplatzes noch bevor. Den Förderscheid seitens Hessen Mobil habe die Gemeinde Mitte Dezember erhalten, sagt Slawik. Deshalb konnten nun die Arbeiten ausgeschrieben werden. „Wir hoffen auf gute Angebote.“ Die Arbeiten an den Außenanlagen, die im Frühjahr starten sollen, seien nicht ganz unaufwendig. Denn zum einen soll der kleine Hügel abgetragen werden, der sich aus Richtung Dörnhagener Straße rechts neben dem Bahnhofsgebäude befindet. Und zum anderen soll auch die Bruchsteinmauer verschwinden. Die Bushaltestelle soll außerdem verlegt werden, sodass sie sich besser in den Vorplatz integriert, sagt Slawik.

Hätte man den Bahnhof abgerissen und womöglich nur eine Parkfläche daraus gemacht, wäre dies „eine Wunde mitten im Herzen der Gemeinde“ gewesen, ist sich Slawik sicher. Insbesondere jetzt, wo allein schon die Gebäude von außen einiges hermachen, sehe man deutlich, welche Aufwertung die Sanierung mit sich gebracht habe. (Carolin Hartung)

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