Fahrer konnte sich noch retten

Kleintransporter geht auf Autobahn 7 in Flammen auf

Guxhagen. Ein Kleintransporter ist am Mittwochabend auf der A7 vollständig ausgebrannt. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, doch der Mercedes war nicht zu retten. 

Der 47-jährige Fahrer des Mercedes Vito war auf der Autobahn 7 in Richtung Süden unterwegs. Auf Höhe des Parkplatzes Markwald bemerkte der Hamburger, dass die Motorkontrollleuchte am Armaturenbrett zu blinken begann und es im Fahrzeug plötzlich stark nach Rauch roch. Gleichzeitig ließ die Motorleistung rapide nach.

Der Mann konnte den Kleintransporter, mit dem er mit Stückgut für ein Logistikunternehmen unterwegs war, gerade noch auf den Standstreifen lenken, als auch schon Flammen aus dem Motorraum schlugen. Dem Fahrer gelang es noch, die gesamte Ladung aus dem Fahrzeug zu räumen und in Sicherheit zu bringen, bevor die Flammen auch auf den Laderaum des Transporters übergegriffen hatten.

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Guxhagen schlugen die Flammen bereits aus dem Fahrzeug. Wegen der Rauchentwicklung gingen die Einsatzkräfte unter Atemschutz vor. Mit Wasser und Schaum hatten die 19 Feuerwehrleute, unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Markus Brandenstein das Feuer schnell unter Kontrolle. Einen Totalschaden an dem Fahrzeug konnten sie aber nicht mehr verhindern.

Nach dem Ende der Löscharbeiten säuberten die Feuerwehrleute die Fahrbahn und spülten den restlichen Löschschaum von der Autobahn. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Melsungen, die sich bereits mit mehreren Fahrzeugen auf der Anfahrt befand, brauchte nicht mehr einzugreifen.

Obwohl sich der Schadensort noch vor der Baustelle der Helterbachtalbrücke befand und die Fahrspuren in Richtung Süd noch nicht eingeschränkt waren, kam es zu einem mehrere Kilometer langen Stau auf der Autobahn. Die Autobahnpolizei schätzt den Schaden an dem Fahrzeug auf 15.000 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt. (zot)

Kleintransporter brannte auf A7 aus

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