Technischer Defekt ist Ursache 

Nach Brand in Schreinerei in Guxhagen: Betrieb wird weitergehen 

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Sind zuversichtlich: von links der Inhaber von Günther-Innenausbau Jens Günther mit einem Teil des Teams: Elias Speck, Jörn Siebert, Andreas Kleiber, Nicole Siebert, Markus Wagner, Ralf Breulmann, Jan Söhnchen, Felix Biesel, Markus Debus und Frank Kilian.

Lichterloh hat in der Nacht zu Samstag eine Schreinerei in Guxhagen gebrannt. Jetzt steht fest, ein technischer Defekt in einem Stromkasten hat den Brand ausgelöst. 

Der Schaden an Gebäude und Inventar liegt bei fast einer Million Euro. Die gute Nachricht: Der Betrieb wird weitergehen. 

Ein beißender Rauchgeruch zieht auch Tage nach dem Brand noch durch die Räume der Schreinerei. „Der wird uns wohl einige Zeit lang begleiten“, sagt Ralf Breulmann. Seit 25 Jahren arbeitet der Schreinermeister bei Günther-Innenausbau am Oberhof in Guxhagen.

Am Samstagmorgen hörte er am Radio die Nachricht, dass eine Schreinerei in Guxhagen in der Nacht gebrannt hat. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde der Brand durch einen technischen Defekt in einem Stromkasten ausgelöst. „Als ich dann wusste, dass es bei uns war, habe ich mich gleich ins Auto gesetzt und bin von Fritzlar losgefahren. Das war natürlich ein Riesenschock“, sagt Breulmann. 

Schreiner Jörn Siebert wurde von der Sirene in der Nacht geweckt. „Meine Frau hat dann eine Nachricht aufs Handy bekommen, dass die Schreinerei brennt, dann bin ich gleich los“, berichtet er. „Und nun macht man sich schon irgendwie Gedanken, wie es weitergeht“, sagt er, während er auf den zerstörten Gebäudeteil schaut.

Schaden von 800.000 Euro 

Etwa ein Fünftel des Betriebs sind beim Großfeuer zerstört worden, schätzt Inhaber Jens Günther. Mit 800.000 Euro gibt die Polizei den Schaden an Gebäude und Inventar an. „Es hätte viel schlimmer ausgehen können.“ Der Anwohnerin, die den Brand entdeckt hatte und sofort die 112 anrief, und der großartigen Leistung der Feuerwehr sei es zu verdanken, dass es verhältnismäßig glimpflich ausging. Die Schreinerei befindet sich mitten im dicht bebauten Ortskern, gibt Breulmann zu bedenken. „Man mag sich gar nicht ausmalen, was hier hätte passieren können.“

Liegt in Schutt und Asche: Ein Fünftel des Innenausbau-Unternehmens Günther in Guxhagen ist in der Nacht zu Samstag bei einem Brand zerstört worden.

Der Gebäudeteil, der durch das Feuer komplett in sich zusammengesackt ist, wird abgerissen, sagt Günther. Die beiden oberen Stockwerke dienten als Lagerfläche. Viele Platten und Materialien seien nun unbrauchbar. Nicht nur wegen des Feuers selbst, sondern weil Löschwasser in die Holzmaterialien eingedrungen sei. „Wir müssen jetzt hier erst mal Ordnung machen, alles sichten und die Feuchtigkeit messen“, sagt Günther, der direkt am Montag die ersten Schritte mit der Versicherung geklärt hat.

Fertiggestellte Möbel wurden nicht beschädigt 

Fertiggestellte Möbel seien glücklicherweise am anderen Ende des Gebäudes untergebracht. „Die hat es nicht erwischt.“ Erwischt hat es hingegen eine hochwertige, zehntausende Euro teure, Zuschnittsäge, berichtet Breulmann. Das wichtige Arbeitsgerät wurde verschüttet.

Der Betrieb werde die nächsten Tage noch etwas eingeschränkt sein, sagt Günther. Aber er sei guter Dinge, dass bereits ab kommender Woche wieder alles in geordneten Bahnen laufen kann. „Unsere Monteure sind aber ganz normal unterwegs und arbeiten Aufträge ab.“ Besonders freut sich das 18-köpfige Team über die Hilfsbereitschaft einiger Handwerker- und Tischlerbetriebe. „Bei uns haben sich direkt Betriebe gemeldet und uns Hilfe angeboten, falls wir beispielsweise zusätzlichen Lagerraum benötigen“, erzählt Jens Günther. „Dafür sind wir sehr dankbar.“

Schreinerei in Guxhagen brennt ab

Brand in Guxhagen
 © Helmut Wenderoth
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